Schlagwort: Japan

  • GAG311: Der Imjin-Krieg

    Wir springen diesmal nach Korea und Japan, wo im Mai des Jahres 1592 eine der größten militärischen Auseinandersetzungen des 16. Jahrhunderts beginnt. Wir sprechen darüber, warum der japanische Herrscher Toyotomi Hideyoshi sein Heer von beinahe 160.000 Mann in Korea einmarschieren ließ, und was ein paar portugiesische Händler, die im Jahr 1543 an einer kleinen japanischen Insel landeten, damit zu tun haben. Das Episodenbild zeigt die Landung der japanischen Flotte in Busan. //Literatur Samuel Hawley - "The Imjin War" Kenneth W. Swope - "A Dragon's Head and a Serpent's Tail" Stephen Turnbull - "The Samurai Invasion of Korea"

  • GAG255: Die 47 Ronin

    Wir springen in dieser Folge ins Japan des sehr frühen 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1703 überfallen 47 herrenlose Samurai – sogenannte Ronin – das Haus eines hohen Beamten des Shogunats. Das daraus resultierende Blutvergießen wird in die japanische Geschichte als Nationalmythos Einzug finden. Wir sprechen darüber, was wahrscheinlich geschah, warum diese Geschichte solch eine Faszination auf die Menschen zu jener Zeit ausübte und warum sie auch heute noch gern erzählt wird – trotz historischer Ungereimtheiten.

  • GAG223: Ramen und die Transformation Japans

    Wir springen in dieser Folge nach Japan um uns mit einem seiner wichtigsten Gerichte auseinanderzusetzen: Ramen. Wir sprechen über den Ursprung der Speise, aber auch darüber, warum sie eigentlich so beliebt wurde und was das mit der Transformation Japans in eine Wirtschaftsmacht zu tun hat.

  • GAG151: Manjirō, der erste Japaner in Amerika

    Wir springen in dieser Episode ins Jahr 1841. Von einem kleinen japanischen Fischerdorf aus macht sich der 14-jährige Manjirō auf, um Arbeit als Fischer zu finden. Der darauf folgende Fischzug wird sein Leben  – und schlussendlich auch das Schicksal ganz Japans – nachhaltig verändern. Es geht um die USA, den Goldrausch und nicht zuletzt die Öffnung Japans für den Westen im 19. Jahrhundert.

  • GAG76: Holdouts – Japans vergessene Soldaten

    Mit dem Ende des 2. Weltkriegs ziehen sich etliche japanische Soldaten in den Dschungel oder auf Inseln zurück. Statt nach Japan zurückzukehren, überleben einige von ihnen dort bis Mitte der 1970er Jahre – einsam und ohne jegliche medizinische Versorgung. Die letzten Holdouts kehren erst mehr als 25 Jahre nach Kriegsende zurück. Wie ist das möglich, was waren ihre Motive und inwiefern handelt es sich um ein spezifisch japanisches Phänomen? Für die Beantwortung dieser Fragen haben wir diesmal einen Experten dabei: Yoshikuni Igarashi ist Geschichtsprofessor an der Vanderbilt University in Nashville (TN) und er beschäftigt sich schon lange mit den japanischen Holdouts. Er hat das Buch "Homecomings. The Belated Return of Japan's Lost Soldiers" geschrieben und erklärt uns, wie es dazu kam.

Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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