GAG151: Manjirō, der erste Japaner in Amerika

Wir springen in dieser Episode ins Jahr 1841. Von einem kleinen japanischen Fischerdorf aus macht sich der 14-jährige Manjirō auf, um Arbeit als Fischer zu finden. Der darauf folgende Fischzug wird sein Leben  – und schlussendlich auch das Schicksal ganz Japans – nachhaltig verändern. Es geht um die USA, den Goldrausch und nicht zuletzt die Öffnung Japans für den Westen im 19. Jahrhundert.

Die Episode stützt sich zu größten Teilen auf diesen Artikel von Professor Adam Stanley, der an der Universität von Wisconsin-Platteville lehrt.

Das Episodenbild zeigt Nakahama Manjirō um das Jahr 1880.

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13 Replies to “GAG151: Manjirō, der erste Japaner in Amerika”

  1. Felix

    Super spannende Sendung:
    Erlauben Sie mir folgenden Kommentar. Commodore Matthew Perry kam 1853 nicht mit Kriegsschiffen nach Japan, sondern mit Walfangschiffen. Daher leitet sich auch die Bezeichnung der “Black Ships” ab. Walfangschiffe waren schwarz geteert und deswegen auch die Bezeichnung der Japaner (kurofune –> black ships) für diese bisher nie gesehenen Schiffe. Erst beim zweiten “Besuch” 1854 kam Perry tatsächlich mit Kriegsschiffen.

    • Richard

      Ah, vielen Dank für die Information. Ich hab mich da wahrscheinlich verlesen, und war der Meinung der erste Besuch war schon mit Drohgebärde im Hafen mit den Kriegsschiffen.

  2. Sharan

    Ich hab bisher schon einige Erfahrungen mit Japan gesammelt, mich bisher aber noch nicht so sehr mit der Geschichte befasst, bin jedoch durch den Podcast dazu auf jeden Fall motiviert worden. Würde es gut finden, wenn noch weitere Podcasts folgen, die sich mit der Geschichte Japans befassen. Eventuell die Meiji-Restauration, die Manjirō ja auch mitbeeinflusst hat.

    Jedenfalls fand ich diesen Zeitsprung sehr interessant und spannend! (Wie auch die Personen über mir ebenfalls bereits erwähnt haben)
    Auch fand ich den Humor zwischendurch sehr unterhaltsam.
    Ich konnte den Podcast auch bereits einer Person weiterempfehlen! ^^

  3. Zeynep Aslan

    Hallo, Ich fand die Geschichte besonders Interessant, weil ich mich mit der Japanischer Geschichte nicht auskenne. Jetzt interessiere ich mich noch mehr für die Gesichte Japans. Würde mich sehr freuen wenn mehr Japanische Geschichten erzählt werden.
    Weil zuhören ist immer interessanter als wie lesen :). Vor allem wenn Sie das so weiter machen. Ich finde Sie reden weder zu schnell weder zu langsam, was ich sehr gut finde. Die Stimmen waren angenehm und die Art und Weise fand ich sehr cool.
    Weiter so! 🙂

  4. Carola Fessler

    Meine neue Lieblingszeitsprungfolge!
    Ich bin schon davor ein paar Mal über seine Geschichte gestolpert, aber hier gabs bisher die spannendste Zusammenfassung.
    Mir ist noch folgende Anekdote zu Manjiro im Gedächtnis geblieben:
    1918 wurde dem Ort Fairhaven im Auftrag des Sohnes von Manjiro (Manjiro war übrigens 3x verheiratet und hatte insgesamt 7 Kinder) ein Samuraischwert aus dem Besitz des Vaterw vermacht, aus Dank dafür, dass Manjiro dort so gut aufgenommen worden war. Dieses Schwert wurde in der örtlichen Bücherei ausgestellt, wo es sogar während des zweiten Weltkriegs öffentlich zugänglich blieb, wo doch einer sehr antijapanische Stimmung herrschte. 1977 wurde dieses Schwert allerdings gestohlen und ist seither nie mehr wieder aufgetaucht.

    https://fairhaventours.com/manjiro-nakahama/

  5. Uwe

    Bei Minute 2:54
    Richard:” Haben wir schon was über Japan gemacht ?….Ich glaub nämlich nicht.”
    Solche Ausfälle können nach 151 Episoden schon mal passieren ;-))
    GAG76: Holdouts – Japans vergessene Soldaten.

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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