GAG296: Jeanne la Flamme und der bretonische Erbfolgekrieg


Wir springen diesmal ins 14. Jahrhundert. Protagonistin ist vor allem eine Frau: Johanna von Flandern. Im Rahmen eines Erbfolgekrieges im Herzogtum Bretagne, wird sie Aufgaben übernehmen, die für eine Frau zu jener Zeit mehr als außergewöhnlich waren. Und ihre Taten während einer Belagerung werden ihr schließlich auch jenen Beinamen einbringen, unter dem sie vor allem auch noch im viktorianischen Zeitalter bekannt sein wird.

Das Episodenbild zeigt die Belagerung von Hennebont aus einer Chronik des 15. Jahrhunderts.

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GAG282: Fredegund, Brunhild und der merowingische Bruderkrieg


Wir springen diesmal ins frühe Mittelalter. Ort des Geschehens ist das heutige Frankreich, wo sich im 6. Jahrhundert mehrere Brüder aus dem Geschlecht der Merowinger das fränkische Königreich teilen. Doch der Friede trügt, und er ist immer nur von kurzer Dauer.

Wir sprechen darüber, wie die Hochzeit mit einer westgotischen Prinzessin und die darauffolgenden Ereignisse einen Konflikt auslösen werden, der über Jahrzehnte andauern und das Ende des merowingischen Herrschergeschlechts einläuten wird. Und immer im Zentrum des Ganzen: die Königinnen Fredegund und Brunhild.

Das Episodenbild zeigt Chlothar II., Sohn des Chilperich und der Fredegund auf einer Goldmünze.

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GAG276: Aufruhr am Sankt-Scholastika-Tag


Wir springen in dieser Geschichte ins Oxford des Jahres 1355. Genauer: der 10. Februar, auch bekannt als Tag der Sankt Scholastika. Aber: dieser Tag wird sich als alles andere als heilig herausstellen. Im Gegenteil: ein Disput in einer Taverne über mangelhaften Wein wird für eine der blutigsten Auseinandersetzungen sorgen, die die Stadt Oxford in ihrer Geschichte erleben wird.

Wir sprechen darüber wie es dazu kam und warum die Folgen dieser Auseinandersetzung noch bis ins Jahr 1955 andauerten.

Das Episodenbild zeigt den Schlusspunkt des Aufruhrs (auf einer Postkarte aus dem Jahr 1907).

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GAG270: Eine thüringische Katastrophe


Wir springen in dieser Folge ins 12. Jahrhundert, mitten ins Heilige Römische Reich. Im Zentrum der Geschichte stehen drei Männer: zwei, die sich streiten und einer, der den Streit schlichten soll. Der Streitschlichter ist Heinrich VI., Sohn des Kaisers Barbarossa und eigentlich ja auf einem Feldzug nach Polen, die Streithähne sind Erzbischof Konrad I. von Mainz und Landgraf Ludwig III. von Thüringen. Doch, es kommt alles ganz anders, und es kommt alles viel schlimmer.

Ganz zu Beginn der Folge sprechen wir auch noch kurz über etwas in eigener Sache, das zwar schwerwiegend wirkt, aber schlussendlich dann wahrscheinlich nicht ganz so schlimm sein wird.

Das Episodenbild zeigt Braemar Castle, das zwar weder aus dem Hochmittelalter ist, noch im Heiligen Römischen Reich lag, aber das aufgrund seiner Konstruktion relevant für diese Folge ist.

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GAG266: Die Schlacht von Azincourt


Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1415. Heinrich V., König von England, landet am 14. August in der Normandie und beginnt damit eine Kampagne, die ihren Höhepunkt in einer der best dokumentierten Schlachten des Mittelalters finden sollte: der Schlacht von Azincourt.

Wir sprechen über diese auch im heutigen England noch mythisch verklärte Schlacht des Hundertjährigen Krieges und werden dabei auch erklären, warum der Langbogen der Engländer nicht die Wunderwaffe war, als die er gern mal hingestellt wird.

Das Episodenbild zeigt eine Darstellung der Schlacht aus dem 15. Jahrhundert.

Die hauptsächlich dafür verwendete Literatur ist von Anne Curry und heißt “1415 Agincourt – A New History”.

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GAG264: Seondeok, erste Königin Koreas


Wir springen in dieser Folge ins 7. Jahrhundert, Schauplatz ist das Königreich Silla, das in späterer Folge zum Vorläufer Koreas werden wird.

Wir sprechen in dieser Folge über Seondeok, die als erste Königin Koreas gilt, und in deren Regierungszeit das Reich zwar noch nicht seine volle Größe erreichte, die aber großen Einfluss auf die wissenschaftliche und kulturelle Entwicklung Koreas hatte.

Das Episodenbild zeigt (wahrscheinlich) Seondeok.

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GAG260: Der Rattenfänger von Hameln


Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1284. In der niedersächsischen Stadt Hameln wird in diesem Jahr ein geheimnisvoller Flötenspieler nicht nur Ratten, sondern auch 130 Kinder ins Verderben locken. Die Geschichte übt eine solche Faszination auf die Menschen aus, dass sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer der bekanntesten Sagen Deutschlands wird.

Wir sprechen in dieser Folge darüber, was es mit möglichen historischen Hintergründen dieser Geschichte auf sich hat.

Der erwähnte Artikel von Prof. Udolph ist hier zu finden.

Das Episodenbild zeigt den erwähnten Ausschnitt des Kirchenfensters in der Marktkirche in Hameln.

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GAG249: Das Malireich und die Pilgerreise des vielleicht reichsten Mannes der Geschichte


Wir springen in dieser Folge ins Mittelalter. Allerdings nicht wie so oft ins europäische, sondern ins afrikanische Mittelalter. Im westafrikanischen Malireich regiert im 14. Jahrhundert Mansa Musa, und wir sprechen über ihn, sein Reich und seine Pilgerreise nach Mekka, die weitreichende Folgen haben sollte.

Die Episodenfolge zeigt Mansa Musa im in der Folge erwähnten Atlas des Spaniers Abraham Cresques aus dem 14. Jahrhundert.

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GAG211: Griechisches Feuer


Wir springen in dieser Folge ins frühe Mittelalter, Ort des Geschehens ist das byzantinische Reich. Bedroht durch die islamische Expansion, wird hier eine Waffe entwickelt, die so noch nie existiert hat und sich als äußerst effektiv gegen ihre bisher übermächtigen Feinde herausstellt.

Wir sprechen über diese Waffe, wo sie überall verwendet wurde und warum sie trotz ihrer Effektivität ab dem 12. Jahrhundert nur noch vereinzelt verwendet wurde.

Das Episodenbild zeigt die einzige zeitgenössische Darstellung des Griechischen Feuers (12. Jahrhundert).

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GAG209: Cyriacus und die Erfindung der Archäologie


Wir springen in dieser Episode ins 15. Jahrhundert und beschäftigen uns mit Cyriacus: eigentlich ausgebildeter Händler, entdeckt dieser Mann aus Italien bald eine Passion, die ihn bis ans Ende seines Lebens nicht loslassen wird: alte Gebäude, Monumente und Ruinen – kurz: die Überbleibsel längst vergangener Kulturen.

Wir sprechen darüber, wie dieser Mann einerseits den Tourismus und andererseits die Archäologie erfunden hat, dabei zu einem Star der Humanisten und zu einem allseits gern gesehenen Gast an den Höfen diverser Machthaber wurde.

Literatur zu dieser Folge ist das Buch: To wake the dead: A renaissance merchant and the birth of archaeology von Marina Belozerskaya.

Das Profilbild zeigt Cyriacus in einer Darstellung aus dem Jahr 1459.

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