GAG282: Fredegund, Brunhild und der merowingische Bruderkrieg


Wir springen diesmal ins frühe Mittelalter. Ort des Geschehens ist das heutige Frankreich, wo sich im 6. Jahrhundert mehrere Brüder aus dem Geschlecht der Merowinger das fränkische Königreich teilen. Doch der Friede trügt, und er ist immer nur von kurzer Dauer.

Wir sprechen darüber, wie die Hochzeit mit einer westgotischen Prinzessin und die darauffolgenden Ereignisse einen Konflikt auslösen werden, der über Jahrzehnte andauern und das Ende des merowingischen Herrschergeschlechts einläuten wird. Und immer im Zentrum des Ganzen: die Königinnen Fredegund und Brunhild.

Das Episodenbild zeigt Chlothar II., Sohn des Chilperich und der Fredegund auf einer Goldmünze.

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8 Antworten auf „GAG282: Fredegund, Brunhild und der merowingische Bruderkrieg“

Lieber Richard,
vielen vielen Dank für diese sehr coole Folge! Deine Art zu erzählen ist echt filmreif – macht wirklich Spaß zuzuhören!

Zwischendurch habe ich mich gefragt, warum mir diese seltsamen Namen so vertraut vorkommen, obwohl ich doch von Geschichte nur sehr wenig Ahnung habe, doch dann ist mir eingefallen, dass wir
Chilperich, Sigibert und Gunthram schon in Folge 38 zur Leibeigenschaft kennengelernt haben. Hab das gleich nochmal nachgehört. (Es ist übrigens sehr witzig, wenn man Euch so direkt nacheinander einmal heute und einmal 2016 hört.)

Schade, dass ihr irgendwann aufgehört habt, hier auf “Related Episodes” zu verweisen, ich finde das immer ganz cool und höre tatsächlich gern nochmal in Folgen rein, die einen Bezug zur aktuellen Folge haben. Wahrscheinlich wird es irgendwann aber einfach zu viel, das Puzzle zu pflegen.

Liebe Grüße und – man kann es gar nich oft genug sagen – Mille Grazie Euch beiden für diesen wunderbaren Podcast!

Ich hatte bei den Namen eher damit zu kämpfen, daß mir aus der Nibelungensage andere Erzählstränge entgegenkamen.

Die wiederum wird bei Troja Alert sehr schön aufgedröselt (abseits von wagnerscher Gefühlsduselei).

Liebe Susanne,
vielen Dank für den Hinweis zu Folge 38! Ich war grad ein bißchen traurig, weil diese wunderbare Folge über Brunhild und Fredegunde schon vorbei war! Nun habe ich zum ersten Mal die shownotes entdeckt und finde hier Deinen Hinweis zu Folge 38. Die höre ich mir gleich auch noch an 😊
Danke für das Puzzleteil!
Und natürlich auch Danke an Richard und Daniel! Vor Corona habe ich nie Podcasts gehört und nun habe ich so ein wöchentliches Juwel gefunden!
Liebe Grüße
Silke

Hat das Westgotenreich eine Rolle in dem Konflikt gespielt? Die wechselseitigen Heiraten scheinen fränkischerseits mit der Intention geschlossen worden zu sein, einen Verbündeten zu gewinnen, bzw. das zu verhindern.

Hallo Richard,
Auch von mir noch einmal vielen lieben Dank für die super interessante Folge!
Ich finde es richtig gut, dass du das frühe Mittelalter beleuchtest, da ich wirklich kaum Bezug zu dieser Zeit habe. Es ist zwar schwer alle Namen einzuordnen, aber ich finde grade das macht den Charme aus. Ein wirklich schöner Aufhänger um weiter in diese Zeit einsteigen zu können. Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen und bleibe gerne Hörer/ Werber für euren Podcast.
Beste Grüße,
Leo

Eine sehr schöne Folge, und ich freue mich auch, dass hier so viele unterschiedliche Epochen angesteuert werden! Eine Frage habe ich dennoch: Bei etwa 18:30 fällt die Behauptung, im Arianismus habe die monogame Ehe einen geringeren Stellenwert gehabt als im “katholischen” Christentum. Ist das wirklich so? Der Arianismus war ja im wesentlichen eine Spielart des Christentums, in dem die Dreieinigkeit anders interpretiert wurde als in der “Mainstream”-Theologie. Es würde mich sehr wundern, wenn es im Arianismus auch unterschiedliche Ehevorstellungen gegeben hätte, und ich kann dazu auch nichts finden. Weiß jemand mehr darüber oder kann eine systematisch unterschiedliche Ehemoral im Arianismus bestätigen?

Hallo Richard,
Ersteinmal vielen Dank für diese tolle Folge. Ich finde es ja eh immer super, wenn ihr Geschichten aus/über das Mittelalter erzählt.

Bezüglich eurem Exkurs am Ende der Folge über das Nibelungenlied, wollte ich etwas anmerken. Es gibt zwar die drei Haupthandschriften A (Hohenems-Münchner), B (St. Galler) und C (Donaueschinger), diese sind jedoch nicht die einzigen Handschriften, die uns das Nibelungenlied vollständig überliefern. Insgesamt gibt es 37 Handschriften, die uns zumindest Fragmente des Liedes oder der Klage überliefern. Davon sind mindestens 11 Stück mehr oder weniger Vollständig. Die drei Haupthandschriften werden vor allem auf Grund ihres Alters und weil sich von ihnen jeweils verschiedene Textfassungen ableiten lassen.

Nochmals vielen Dank für die tolle Folge.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes

Mittwoch ist immer mein Lieblingstag mittlerweile. Neben Fest&Flauschig und Genischtes Hack kommt auch eure Folge an diesem Tag raus und ich freu mich jedesmal aufs Neue. Super Themen, super erörtert, interessant. Danke für eure Arbeit und Engagement !
Ganz liebe Grüße
Sophia

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