GAG296: Jeanne la Flamme und der bretonische Erbfolgekrieg

Wir springen diesmal ins 14. Jahrhundert. Protagonistin ist vor allem eine Frau: Johanna von Flandern. Im Rahmen eines Erbfolgekrieges im Herzogtum Bretagne, wird sie Aufgaben übernehmen, die für eine Frau zu jener Zeit mehr als außergewöhnlich waren. Und ihre Taten während einer Belagerung werden ihr schließlich auch jenen Beinamen einbringen, unter dem sie vor allem auch noch im viktorianischen Zeitalter bekannt sein wird.

Das Episodenbild zeigt die Belagerung von Hennebont aus einer Chronik des 15. Jahrhunderts.

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6 Replies to “GAG296: Jeanne la Flamme und der bretonische Erbfolgekrieg”

  1. Chewie

    Das ist schon ein witziger Zufall; gerade habe ich mit “Der Erzfeind” von Bernard Cornwell seine Gral-Trilogie beendet, die ja genau zur Zeit des bretonischen Erbfolgekriegs angesiedelt ist. Die ersten beiden Bücher spielen sogar in der Bretagne. Mir kam der Name Charles de Blois – ist das so richtig? – doch irgendwie bekannt vor.
    Wollt ihr vielleicht auch mal eine Folge über die Schlacht bei Neville’s Cross machen? Es hat mich echt überrascht, dass diese Schlacht auch Teil des Hundertjährigen Krieges war, obwohl sie im Norden Schottlands stattgefunden hat. Okay, beim zweiten Mal drüber grübeln ergibt das sogar Sinn. 😉

    • Reno

      Das wird dich sicher freuen:
      Es gibt eine viertes und letztes Buch der Grals-Reihe: 1356!

      Danke an Richard für den Tipp zu Bernard Cornwell! Historisch relativ akkurat und sooo spannend geschrieben, dass man denkt, man wäre dabei.

      Kleine Annekdote: Der Massensturz in der ersten Etappe der Tour de France 2021 erinnerte mich an meine Vorstellung einer Szene, in der französische Ritter auf die englischen Bogenschützen bei Crècy zustürmten und durch Pfeile zu Fall gebracht wurden. Was ein verheerendes Chaos!

  2. John

    Ich war verwundert über Richards Aussprache von der Region in Frankreich (Bretagne). Laut pons.com hätte ich es eher wie [breˈtanjə] ausgesprochen, wobei beim Franzosen das ein wenig anders/weicher klingt – jedoch auch eher mit einem “nj” am Ende: [bʀətaɲ]

    • Fabi

      Ja, in der Tat! Er hat Bretagne falsch ausgesprochen
      Das -e am Ende wird etwas abgewürgt, aber nicht gänzlich ignoriert. @Richard & Daniel: ich würde für euch exklusiv einennkurs französische Aussprache anbieten. Gratis natürlich 😉

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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