GAG324: Mit dem Ballon zum Nordpol – Andrées Polarexpedition von 1897

Im Juli 1897 stiegen drei Männer aus Schweden in einen Wasserstoffballon, um erstmals an einen Ort zu gelangen, an dem noch kein Mensch zuvor war. Ihre Ballonfahrt sollte sie über den Nordpol führen. Doch die Expedition ging schief: Nach 65 Stunden mussten sie mitten im Polarmeer landen.

Die nächsten Monate versuchten Salomon Andrée, Knut Frænkel und Nils Strindberg, ein Vorratslager zu erreichen, um dort die Polarnacht zu überstehen, mit der Hoffnung im nächsten Frühjahr gerettet zu werden. Im Oktober 1897 erreichten sie die Weiße Insel (Kvitøya). Doch was dann geschah, gibt uns bis heute Rätsel auf.


Im nächsten Jahr wird es zwei Liveshows von uns geben: Am 13.4. in Hamburg und am 24.5. Wien. Infos und Links zum Kartenvorverkauf gibt es in diesem Blogpost.

Wer wissen möchte, was aus Erwin Kreuz wurde, Protagonist unserer Folge 294, der in den 1970er Jahren versehentlich in Bangor statt San Francisco sein Flugzeug verließ, kann hier ein Interview von Richard mit dem Journalisten Sebastian Dalkowski anhören, der das Schicksal von Erwin Kreuz recherchiert hat.

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34 Replies to “GAG324: Mit dem Ballon zum Nordpol – Andrées Polarexpedition von 1897”

  1. Daniel Strobel

    Es gibt natürlich einen passenden Metal Song!
    Der Balon hies ja Adler, und war allein unterwegs!

    Deshalb:

    Archenemy: „the eagle flies alone“

    …….nicht nur der Song ist gut, das Video kann sich auch sehen lasseb!

    • Astrid

      Danke für diese Folge. Tatsächlich wollte ich euch die André-Expedition schon seit längerem vorschlagen, was sich hiermit erledigt hat. Ich bin auf jeden Fall ein Fan von Expeditionsfolgen. Ich fand ja an dieser Geschichte sehr faszinierend, dass man sich von Anfang an denkt: das kann ja nur schiefgehen. Und natürlich scheitert die Sache auch furios. Und obwohl es eine sehr interessante und erzählenswerte Geschichte ist, ist sie hierzulande nicht so bekann wie andere gescheiterte Expeditionsvorhaben.
      Ich bin durch den Roman „Strindbergs Stern“ von Jan Wallentin auf diese Sache aufmerksam gerworden. (Abgesehen davon, dass diese Expedition dort eine zentrale Rolle spielt, fand ich das Buch dann nicht soo empfehlenswert. Dan Brown-mäßige Mystery-Geschichte, mit großzügig beigemengter Nazi-Mystik und abstrusem Ende, nicht so mein Fall.)
      Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das im Podcast erwähnt wurde, aber Nils Strindberg war ja verwandt mit August Strindberg (Großneffe oder so), das hat zusätzlich mein Interesse (als ehemalige Skandinavistik-Studentin) gepackt.

  2. Annie

    Eine tolle Folge habt ihr da wieder gemacht! Zur Frage, warum es am Schluss keine Notizen mehr gab, möchte ich vorschlagen, daß vielleicht Verzweiflung und später Apathie irgendwann zu gross waren. Man gibt (sich) auf, völlige Erschöpfung von Leib und Seele. Und wenn man jemanden unter die Erde bringen muß mit dem man sich so lange tapfer durchgekämpft hat, und sich so überdeutlich mit dem totalen Scheitern konfrontiert sieht, kann einem das durchaus die Sprache verschlagen. Auch falls der letzte sich umgebracht haben sollte: Nicht jeder hinterläßt einen Abschiedsbrief.

    Und sie haben ja auch oft über Müdigkeit geklagt. Der letzte Eintrag handelte von Bewegungsmangel, offenbar auch nicht zum ersten Mal, daraus schließe ich, sie konnten sich nicht ausreichend warm halten. Wobei auch Bewegung irgendwann nicht mehr gegen die Kälte hilft, schon gar nicht wenn man krank ist (von was auch immer). Und große Kälte macht sehr müde. Irgendwann ist man einfach völlig am Ende, dämmert weg, und wacht nicht mehr auf.

    Erinnert mich an Christopher McCandless, der am Schluss auch keine aufschlussreichen Notizen mehr gemacht hat; und an Rob Hall, bei der Everest-Expedtion in den 90igern, der noch eine ganze Weile mit dem Lager Funkkontakt hatte, aber dann nicht mehr antwortete (das Krakauer-Buch).

    Bei beiden gehe ich davon aus, daß die totale Erschöpfung ein paar abschließende Worte verhindert hat; daß evtl. nicht mal mehr der Wille dazu vorhanden war. Hat Reinhold Messner sehr schön beschrieben in seinem einen Buch, die Besteigung bei der sein Bruder starb – da gibts eine Stelle wo ihn der Wille immer wieder verläßt (ich glaube es war in „Der nackte Berg“).

    Messner hätte ebenfalls nicht überlebt, wenn er nicht grad noch rechtzeitig ein paar Leuten begegnet wäre; und hätte wahrscheinlich ebenfalls keine letzten Worte hinterlassen / können.

    Liebe Grüße an Euch beide 🙂 !

  3. Michel Michalkow

    Wieder mal eine sehr schöne Folge!
    Als Meteorologiesstudent mit Blick auf die Arktis eine besonders spannende Folge.
    Auch ein extremer Vergleich zu heute, wenn man bedenkt was für viele Sicherheitsvorkehrungen und Schulungen heutzutage getroffen werden.
    Ich könnte mir vorstellen, da zu der Zeit öfter Expeditionen stattfanden und der Amundsen z.B. sehr aktiv war, dass ein weiterer Grund für den undurchdachten Aufbruch, die gefühlte Zeitnot war und man unbedingt der erste sein wollte.

    In einer Vorlesung zum polaren Klima wurde auch kurz diese Expedition erwähnt.
    Was man noch im historischen Kontext noch anmerken könnte, ist dass ein Großteil dieser Arktis Expeditionen erst durch die Hilfe der jeweiligen lokalen Bevölkerung (Chukchi, Yupiit, Inuit, …) ermöglicht wurde. Das Wissen über essbaren Beeren, (Jagdtechniken), Iglu Bau, etc. war essentiell.

  4. Hans Ratzinger

    Zu den Überlebenschancen der Mitglieder der Andrée-Expedition sei noch gesagt, dass sich die drei Männer einer Illusion hingaben, indem sie das glückliche Ende der Fram-Expedition als Beispiel nahmen. Fridtjof Nansen war, im krassen Gegensatz zu ihnen, vor seiner erzwungenen Überwinterung auf der Jackson-Insel ein sehr erfahrener und erfolgreicher Polarforscher. Durch seine vorhergehende, erfolgreiche und erstmalige Durchquerung von Grönland auf Skiern, sowie seine dortige Überwinterung lernte er die Überlebenstechniken der Inuits kennen. Nachdem er zwei Polarwinter auf der im Eis eingeschlossenen „Fram“ erlebt hatte, brach er mit seinem Gefährten Fredrik Johansen vom Schiff auf, um den Nordpol zu erreichen. Nachdem sie den Marsch zum Pol wegen der starken Eisdrift aufgeben mussten, traten sie den Rückweg Richtung Franz-Josef-Land an. Trotz seiner enormen Erfahrung stand sein und seines Gefährten Überleben mehr als einmal auf des Messers Schneide. Alle Mitglieder der Framexpediton kamen drei Jahre nach ihrem Aufbruch wieder wohlbehalten nach Hause. (Fridtjof Nansen: In Nacht und Eis)

  5. Kutscherauer Wolfgang

    Um Botulismus vorzubeugen wird seit ca. 150 Nitrit-Pökelsalz verwendet.
    Botulismus ist sehr empfindlich gegen Nitirt.
    Beim Einlegen von Chillies einfach eine Nitrit Quelle hinzu geben.
    Details sollte man im Web oder Büchern über Einlegen finden.

  6. Daniela

    Eine sehr packende Folge! Danke dafür.

    Und zu einem guten Zeitpunkt.

    Wie ihr am Ende bemerkt, war zu dieser Zeit Amundsen der Entdecker und Erster der Zeit. Mein lieber Mann hat mir daher seine Biografie geschenkt, in der er sich gegenüber Nobile mehr als geringschätzig auslässt. Sowohl von Amundsens Warte als auch in seiner Beschreibung seiner Mitentdeckerkollegen ergibt sich ein sehr spannendes Bild der Männer von damals.

    Auch wenn Andres und seine Kollegen kaum Erfahrung mit dem Klima am Nordpol hatten und eher Bürohengste waren als zähe Wanderer, haben sie dennoch Unmenschliches geleistet. Wie Messner sagt (in einem Interview bzgl. Südpolerstürmung), keiner könnte heutzutage solche Härte gegen sich und andere zeigen, wie diese Männer damals.

  7. Arabella

    Ich freu mich riesig über die aktuelle Folge. Hatte mir das besagte Buch von Bea Uusma vor ca. 2 Jahren aus einer spontanen Laune ohne Plan gekauft und kann es nur empfehlen. Großartig in der Gestaltung und toll aufgemacht. Zudem ist die Autorin Ärztin und kann ihre Schlussfolgerungen wunderbar erklären und vermitteln. Hatte es dann an einem Wochenende quasi ohne Pause verschlungen – konnte mich nicht davon lösen. Es war einfach zu spannend 🙂
    Seitdem stand es schön als Bücherschatz im Regal. Nach dieser Folge wird es erst mal wieder rausgeholt und durchgestöbert! VG

  8. Benjamin

    Was für eine geniale und hörenswerte Folge. Ich bedanke mich recht herzlich! Bitte lasst mich nicht zu lange warten mit der nächsten Expedition! Ich fand es echt traurig zu hören, dass ihr den Anspruch zu haben scheint, nicht zu viele davon bringen zu wollen.
    Ich liebe diesen mitreißenden Handlungsstrang von Einzelpersonen. Mit geopolitischen Großwetterlagenfolgen wie die letzte Japanfolge oder Folgen über einen Themenblock mit zahlreichen Akteuren kann ich wenig anfangen. Da verliert man schon nach 3min den Überblick. Aber das war ein reinstes Meisterstück! Wirklich!

  9. Dyrnberg

    Die Reisevorbereitungen klingen so, als hätten die Herren zu viel Netf… ich meine, zu viele Jules Verne Romane gelesen und diese mit der Wirklichkeit verwirklicht. Man packe Champagner und feine Anzüge ein und fliege gen Norden… was kann schon schief gehen? (Klingt wie eine Mischung von Jules Vernes‘ „Fünf Wochen im Ballon“ und „Die Abenteuer des Kapitän Hatteras“.

  10. Ueli

    Danke für diese tolle Folge. Bei eurer Diskussion über die Attitüde und Ausrüstung der Polar-Abenteurer kam mir das Wettrennen zum Südpol von Amundsen und Scott in den Sinn. Amundsen hat auf seiner Fahrt durch die Nordwestpassage (Gjøa-Expedition) von den Inuit viel über den Umgang mit Hunden, Hundeschlitten und das Überleben im Schnee gelernt (z.B. Kleidung) und war in der Folge bereit, seine Expedition zum Südpol (Fram-Expedition) entsprechend mit Hunden, Hundeschlitten und angepasster Kleidung optimal auszurüsten. Scott hingegen hat, getrieben von der Überzeugung technologischer und britischer Superiorität, auf Ponys und Motorschlitten gesetzt, die für die Aufgabe jedoch völlig untauglich waren und entsprechend schnell den Dienst versagten (ein Motorschlitten ist schon beim Entladen vom Schiff durch das Eis gebrochen). Zudem haben er und seine Leute britische Armeeuniformen getragen, die den widrigen Verhältnissen nicht angepasst waren. Diese Ignoranz bzw. Überheblichkeit bei der Wahl seiner Ausrüstung hat wesentlichen Anteil daran, dass Scotts Terra-Nova-Expedition gescheitert ist (und er dabei ums Leben kam). Diese Episode zeigt m.E. sehr schön, dass es bei diesen Expeditionen oft nicht nur um die Wissenschaft und das eigene Ego ging, sondern auch darum, die Überlegenheit einer Nation/Kultur zu demonstrieren.

  11. annie

    Mir gehts genau andersrum wie Benjamin: Begeisterung für Einzelschicksale kann ich nicht so aufbringen, Erwin Kreuz z.B. hat mich nicht wirklich interessiert. Einzelne Personen interessieren mich nur, wenn ich in dem jeweiligen Kontext was lernen kann. Aus der Kreuz-Sache gibt es für mich nichts zu lernen; viele Zeitgenossen haben ihn damals hochgejazzt um an der Sensationsgier der Leute zu verdienen, eben das übliche oberflächliche Verhalten von Menschen, nix neues, langweilig.

    Expeditionen finde ich nur interessant, weil Unbekanntes entdeckt wird, weil neue Technologien getestet/ weiterentwickelt werden, weil sie unser Wissen erweitern (auch Fehler sind freilich sehr lehrreich), also kurzum: Weil da Geschichte gemacht wird 🙂 .

    Freilich verstehe ich die Faszination für Pioniere, aber ich bin da vorsichtig weil wir nie wirklich wissen was in Menschen vorgeht, schon gar nicht wenn es so lange her ist, und ich will in diese Leute nicht so viel reininterpretieren, sie nicht überhöhen. Es waren Menschen, fertig. Viele Pioniere sind oft eher bescheiden, weil sie sich dessen bewußt sind. Und da ich ihre Selbstwahrnehmung ernst nehme, versuche ich ihnen gerecht zu werden, indem ich sie nicht überhöhe. Es gibt keine Helden, weder tragische, noch heroische. Echte Helden wollen deshalb auch nicht so genannt werden (Edward Snowden fällt für mich in diese Kategorie).

    Themen wie in der letzten Japan-Folge oder die Mao-Folge oder berühmte Schlachten usw. sind für mich am interessantesten, weil ich da am meisten draus lerne, mir kann es gar nich komplex genug sein, und oft recherchier ich dann noch hinterher weil es so viele einzelne Aspekte gibt die ich weitervertiefen will.

    @ Daniela: Dein Messner-Zitat kannte ich noch nicht, als Dank hier ein Messner-Zitat an Dich daß ich eben erst gehört habe, vom Bergsteiger Hans Kammerlander (beim Podcast Viertausendhertz, ab Min. 22) : „Mit dem Berg darf man nicht kämpfen, da verliert man. Du mußt hingehen und überlegen und schaun, und vielleicht duldet er dich… aber nicht kämpfen, dazu sind wir viel zu klein.“

    Reinhold Messner ist in meinen Augen einer dieser Pioniere die schon geradezu schmerzhaft bescheiden sind, und demütig (er würde deshalb vlt. sogar jetzt abstreiten ein Pionier zu sein wenn er dies lesen würde).

    • Hans Ratzinger

      Reinhold Messner hat neue Maßstäbe gesetzt und ist ohne Zweifel einer der besten Bergsteiger die je gelebt haben. Aber das Attribut „bescheiden“ kann man gerade bei ihm wohl nicht anwenden. Es gibt kaum einen anderen der sich so gut vermarktet hat wie er. Bescheiden könnte man wohl seinen Bergkameraden am Everest Peter Haberler oder dessen Schüler, David Lama, bezeichnen.

  12. Claudia

    Tolle Folge. Ich liebe die Geschichten über Expeditionen. Passenderweise habe ich gerade letzte Woche begonnen, den 1897 erschienenen Science-Fiction-Klassiker „Auf zwei Planeten“ von Kurd Laßwitz zu lesen. Der Beginn klingt genauso wie diese Expedition: Drei Wissenschaftler brechen in einem Ballon auf, um den Nordpol zu erforschen. Allerdings schaffen sie es im Buch und treffen dort auf Außerirdische.

  13. Bernhard Schmalhofer

    Ich kenne die missglückte Expedition aus dem Roman „Ingenieur Andrềes Luftfahrt“ von Per Olaf Sundmann. Diese Roman hat mich beeindruckt. Das Eine ist der enorme Durchhaltewillen der Teilnehmer. Zum Anderen behandelt der Autor die Frage was die Teilnehmer dazu trieb die Fahrt gegen eigentlich besseren Wissens anzutreten. Und was passiert wenn man die relevanten Fragen nicht mehr verdrängen kann.

  14. Mathias

    Die Folge war wieder richtig gut, super spannend und wieder ein Stück Geschichte erwischt, von dem ich noch nie gehört hatte. (Frage mich langsam, ob Ihr in der Zeit zurückreist, etwas anstellt und es dann erzählt!)
    Zu der Selbstmordtheorie würde ich noch inhaltlich widersprechen, dass den Findern der Expedition 1930 doch sicher eine Kopf(schuss)wunde aufgefallen wäre, auch am Schädel. Oder glaubt man, er habe anders Selbstmord begangen als sich zu erschießen?

  15. David

    Die Folge war, wie gefühlt die letzten 300 wieder sehr spannend. Als Kritikpunkt muss ich sagen, dass ihr zu wenige Folgen produziert. Höre mir die Folgen jeden Abend zum Einschlafen an. Diverse davon schon mehrfach.
    2 die Woche wäre doch mal eine kleine Steigerung.

  16. Tobias

    Dieser Expedition ist eine Folge der sehr empfehlenswerten Terra X Reportagenserie „Höllenfahrten“ gewidmet – wie übrigens auch der Meuterei auf der Batavia, die bei euch auch schon einmal Thema war.

  17. Bertil Braun

    Tolle Folge, von Daniel sehr spannend erzählt! Ich kann nur jedem dazu das Museum in Gränna (mit Marc Andrée Abteilung und Polarcenter) am Vätternsee ans Herz legen. Wenn ihr mal durch Südschweden fahrt, macht da unbedingt Station! Leiht Euch Fahrräder und fahrt dann auch mal mit der Fähre zur Insel Visingsö rüber, da steht die Ruine des Stammhauses des ersten schwedischen Königs – zudem eine landschaftlich traumhafte Gegend. Gränna ist bei den Schweden aber vor allem auch für die Zuckerstangen-Manufaktur bekannt, nix für gesunde Zähne 🙂
    https://www.grennamuseum.se
    https://www.visitsmaland.se/de/erlebnisse/kinder-familie/visingso

  18. Horst

    Ich weiß, es ist ein bischen Nitpicking, aber die Aussage “ erst Nobile schaffte das mit einem Luftschiff“ ist schon ertmal korrekt, aber andererseits nicht. Nobile fuhr mit einem Zeppelin zum Nordpol, nicht mit einem Ballon. AFAIK ist noch niemand mit einem Ballon dorthin gekommen, und obwohl meteorologischer Laie, denke ich, das ist auch so gut wie unmöglich bei den dort herrschenden chaotischen Windverhältnissen.
    Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, weil im Prinzip hab ich doch keine Ahnung ;–)

  19. Markus DO1UP

    Moin. Jetzt schon eine meiner Lieblingsfolgen 😀
    Hatte mal einen Gasballon unterwegs (bei Meppen) aus dem Auto gesehen und meinen Augen nicht getraut. 20 km Umweg gefahren um mir den mal genauer anzugucken. Hatte den von weitem an der kugelförmigen Gestalt erkannt.
    Darf ich hier mal „Omega Tau Podcast 380 – Ballonfahren“ verlinken. Das passt thematisch so gut!
    https://omegataupodcast.net/380-ballonfahren/

  20. Reinhard

    Jetzt muss ich doch gleich mal mein Bücherregal durchsuchen… In welchem Buch bloß habe ich als Kind schon die Abbildung dieses Ballons und der gescheiterten Besatzung gesehen? Das Spannendste war, dass die Fotografien später dann noch entwickelt werden konnten.

  21. Simon

    Wieder einmal eine großartige Expeditionsfolge! Da hier schon von Franz-Josef-Land die Rede war, wäre eigentlich einmal eine Folge über die österreichisch-ungarische Nordpolexiditon angebracht, die die Inselgruppe nur zwei Jahrzehnte früher entdeckt und nach dem Kaiser benannt hat. Das könnte allerdings etwas schwieriger werden, da diese Expedition sehr erfolgreich verlief…

  22. Simon

    Wieder einmal eine großartige Expeditionsfolge! Da hier schon von Franz-Josef-Land die Rede war, wäre eigentlich einmal eine Folge über die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition angebracht, die die Inselgruppe nur zwei Jahrzehnte früher entdeckt und nach dem Kaiser benannt hat. Das könnte allerdings etwas schwieriger werden, da diese Expedition sehr erfolgreich verlief…

  23. Michael Schueler

    Hallo. das war die erste Folge, die ich von euch gehört habe. Sehr kurzweilig und spannend. Das Hören erinnerte mich an eine Reise, die ein Freund meiner Mutter, Arno Dennig, in den 1970er Jahren mit anderen machte, um zu beweisen, dass das Jahr Null ist Kulturaustausch bestand zwischen China und Mesoamerika. Sie bauten ein Schiff, das Tai-Ki, Zolas die damals verwendet wurde. Weitere Informationen https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tai_Ki Viel Erfolg mit Ihrem Podcast!

    Herzliche Grüße, michael

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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