GAG301: Mary Seacole

Wir springen in dieser Folge wieder ins 19. Jahrhundert, und wie in GAG290 angekündigt, ist dies nun die 2. Geschichte, die sich um den Krimkrieg dreht. Aber eigentlich dreht sich die Folge nicht um den Krimkrieg, sondern um eine außergewöhnliche Person: Mary Seacole,  jamaikanische Unternehmerin, Krankenschwester und Heilerin, die sich im Rahmen des Krimkriegs einen Namen machen wird, aber auch abseits davon eine beeindruckende Biographie vorweisen kann.

Das Episodenbild zeigt eines von zwei Fotos, die von Seacole existieren.

Die Memoiren von Mary Seacole gibt’s zum Beispiel auf archive.org zum nachlesen, aber auch als Audiobook.

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10 Replies to “GAG301: Mary Seacole”

  1. Marcel

    Lieber Daniel … gute Besserung. Ich kann noch immer nicht recht glauben, dass es tatsächlich du bist, den wir da hören.

  2. Susanne

    Sehr schöne Folge, Richard! Super auch, dass eben nicht Florence Nightingale im Zentrum steht, sondern der Blick auf eine andere ebenso spannende Persönlichkeit gerichtet wird. Typisch GaG halt! Danke.

    @Daniel: au weia, das tut ja schon beim Zuhören weh! Ich wünsche Dir sehr, dass es bald besser wird und freue mich schon darauf, Dich wieder mit wieder mit Deiner richtigen (wirklich sehr angenehmen) Stimme zu hören.

  3. Fabi

    Daniel ist halt nebenberuflich auch noch Sänger in einer Death-Metal-Band.
    Aber auch von mir natürlich alles Gute fürs nächste Konzert und für den nächsten Gag!
    LG Fabi

  4. Johan

    Super Folge wieder mal!

    Echt spannend denn ich hatte von Mary Seacole noch nie etwas gehört obwohl ich in England wohne und mir normalerweise die neuesten Dokus in der BBC etc anschaue und etlichen Blogs folge.

    Mich überrascht es aber mal so gar nicht, dass sie a) nicht sehr bekannt ist – ist leider das Schicksal sehr vieler Persönlichkeiten of colour und b) dass sich Leute aufregen, dass man ihr ein Denkmal gesetzt hat.

    Die Aufarbeitung der eigenen Kolonialgeschichte (und damit verbundener Verantwortung) ist hier nicht so wirklich populär.

    Neulich wurde sogar der National Trust angezeigt weil er eine Studie in Auftrag gegeben hat um zu sehen wie die Zusammenhänge mit dem Sklavenhandel in den National Trust Properties erzählt wird und ob man da was verbessern kann.

    Die überwiegend weissen Mitglieder im Rentenalter fanden, dass sich der Trust doch mal besser auf sein Gründungsziel, den Erhalt von Häusern und Landschaften, besinnen soll und nicht Zeit und Geld in so etwas abwegiges wie die Frage wo das Geld herkam das die Stately Homes gebaut hat, investieren sollte.

    Ganz liebe Grüße an Daniel. Hoffentlich geht es Dir bald wieder besser.

    Bis zum nächsten Mal,
    Johan

    • Caro

      Im ersten Moment dachte ich, ihr hättet einen Gast. Gute Besserung Daniel!

      Ich bin echt beeindruckt von Mary Seacole, tolle Folge!

  5. John H.

    Gebt’s doch zu, das war gar nicht Daniel. Von wegen Erkältung, irgendein Schauspieler. So biegt ihr das also hin mit den 52 Folgen pro Jahr.

  6. Dittmar

    Danke für die wunderbare Folge! Eine echte Geschichte aus der der Geschichte.
    Florence Nightingale hat sicher ihren Platz, weil Struktur und Standards einbringen konnte. Daher bin ich in der Frage der Statue doch eher auf ihrer Seite.
    Aber dass Mary Seacole hinterher auf die Schlachtfelder gegangen ist, verlangt höchsten Respekt ab. Vielleicht wird das ja verfilmt. Das ist eindeutig die beeindruckendere Geschichte.

    Daniel hat diesmal eine Note Michael Dorn “Worf” (Star Trek) eingebracht, was wir sicherlich auf seine Kosten genossen haben 😄
    Gute Besserung, Daniel! 🌺

  7. thoms

    Ebenfalls herzlichen Dank für diese tolle Folge. Es ist, wie eh schon mehrfach gesagt, interessant und leider auch bezeichnend, wie eine so interessante Person der Geschichte, die in so frühen Zeiten als Frau und Schwarze derart selbstbestimmt handelte, eher in Vergessenheit gerät – die Gründe dafür können wir uns alle denken.
    Daniel, Dir gute Besserung, ich konnte am Anfang auch nicht glauben, dass Du es bist. Da hätte Richard auch mal die Namen der Spender vorlesen können – aber da friert wohl eher die Hölle zu, bevor er das macht.
    Schöne Grüße Euch Beiden!

  8. Vincent

    Mal wieder eine super Folge!
    Macht weiter so ihr beiden, habe euch vor ca 2 Monaten entdeckt und schon über 100 Folgen durchgehört.
    Viele Grüße aus Freiburg

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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