GAG87: Die Einführung von Freigeld und das Wunder von Wörgl

Wir springen zurück in die 1930er Jahre und beschäftigen uns mit einem Währungsexperiment, das nationale und internationale Aufmerksamkeit erregte und das bald als Wunder von Wörgl bezeichnet wurde. Während der Wirtschaftskrise und der staatlichen Deflationspolitik versuchte der “Zufallsbürgermeister” Michael Unterguggenberger mit der Einführung von Freigeld/Schwundgeld nach Silvio Gesell, die wirtschaftliche und finanzielle Notlage zu bekämpfen.

Vielen Dank an Josef Nußbaumer, Professor an der Uni Innsbruck am Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte, der uns als Experte für das Thema unterstützt hat.

Vorder- und Rückseite des Wörgler Freigeldes:

Freigeld1

Freigeld 5b

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One Reply to “GAG87: Die Einführung von Freigeld und das Wunder von Wörgl”

  1. zwischenmahlzeit

    Hallo ihr beiden,

    wieder mal eine sehr interessante Folge. Ich möchte ergänzen, dass aufgrund der “Touristengebühr” auch der Flugplatz Ainring entstanden ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Reichenhall-Berchtesgaden). A. Hitler konnte ja aufgrund dieser Tatsache schlecht in Salzburg landen ;-). Als 1938 der Anschluss stattgefunden hatte, verlor der Flugplatz Ainring für ihn auch wieder an Bedeutung und wurde hauptsächlich als Forschungsstelle genutzt.
    Die “Touristengebühr” hatte übrigens auch dafür gesorgt, dass die deutschen Wintersportorte wie Reit im Winkl, Oberstdorf etc. so an Bedeutung gewonnen haben.

    Herzliche Grüße und auf ein Wiederhören,
    Martin

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