GAG79: Das Rolandslied – über Heldentaten, Karl den Großen und Kreuzzugspropaganda

Wir springen weit zurück ins Hochmittelalter: Im beginnenden 12. Jahrhundert wird mit dem „Chanson de Roland“ ein Epos verfasst, das als eines der frühesten Exemplare der sogenannten Chanson de Geste – des Heldenpos – gilt. Wir sprechen über die eigentlichen historischen Hintergründe, die Propagandawirkung des Werkes und was auch heute noch vom Ruhm des Rolands zeugt.

Wie in der Episode versprochen, hier der Link zur französischen und deutschen Version des Rolandslieds.

Der Vollständigkeit halber hier auch der Link zur alten und neuen Karte Hamburgs, die Rolandsbrücke befindet sich im Zentrum, östlich zur Domstraße.

Das Episodenbild zeigt den Tod des Roland in einer Version des Malers Jean Fouquet aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.

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6 Replies to “GAG79: Das Rolandslied – über Heldentaten, Karl den Großen und Kreuzzugspropaganda”

  1. Rockarellaa

    Eine sehr tolle Episode! Danke dafür.
    Was ist ein flät(?) über das Richard am Schluss im Bezug auf die Rolandsbrücke in Hamburg spricht.

  2. Jule

    Na prima, endlich weiß ich warum der große Steinritter in einer Stadt meines (schleswig-holsteinischen)Heimatkreises ein Roland war.
    Gut gemacht, Bildungslücke gefüllt!

  3. Hans Ratzinger

    Herzlichen Dank für diese großartige Episode. Ich habe wie Richard in der Kindheit begeistert die Deutschen Heldensagen verschlungen. Vermutlich ist das Epos nicht nur als Propaganda für die Kreuzzüge entstanden, sondern nach meiner Meinung eigentlich noch naheliegender, um Stimmung für die Reconquista, also die Rückeroberung Spaniens von den Sarazenen bzw. Mauren zu machen. Würde auch erklären warum Santiago de Compostela als Ort des Olifanten erwähnt wird. Zu dieser Zeit wurde ja auch Santiago, nach dem Fall von Jerusalem, gewissermaßenals als Wallfahrtsort ‚erfunden‘.

  4. Peter

    Zur Strafe für die Versenkung der Rolandsfigur hat man den Hamburgern den riesigen Bismarck in Rolandspose auf das Heiliggeistfeld gestellt😏.

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Seit sieben Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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