GAG47: Die Schwabenkinder und ihre Geschichte

Über mehrere Jahrhunderte wurden Kinder aus den Bergdörfern in Tirol, Vorarlberg und der Schweiz über die Alpen nach Schwaben geschickt, um dort zu arbeiten. In diesem Zeitsprung verfolgen wir die Geschichte der Schwaben- oder Hütekinder vom Beginn des Schwabengehens, in der Frühen Neuzeit, bis zum Ende nach dem 1. Weltkrieg.

Bündner Schwabenkinder 1907

Mehr Informationen zum Thema finden sich bei dem EU-Projekt »Die Schwabenkinder«. Die erwähnte Episode »Stimmen der Kulturwissenschaften« über die Reiterprozession in Weingarten ist »SdK 43: Johannes Dillinger über Blutreliquien«.

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8 Replies to “GAG47: Die Schwabenkinder und ihre Geschichte”

  1. Julia

    Wie war das denn mit der Kommunikation? Gerade Schwyzerdütsch und Schwäbisch sind ja teilweise recht unterschiedlich und in der Anfangszeit dürfte (Mittel?)hochdeutsch im bäuerlichen Milieu kaum verbreitet gewesen sein.

    • Daniel

      Ja, ist ein guter Punkt. Ich denke, die Kommunikation haben die Begleitpersonen übernommen, wenn es da Schwierigkeiten mit der Verständigung gegeben hat.

  2. TMG

    Zuerst möchte ich einmal Danke für diesen sehr hörenswerten Podcast sagen. Dann hätte ich noch eine kleine Anmerkung zur aktuellen Folge.
    Und zwar waren mir die Schwabenkinder, wie ihr sie nanntet, bisher nur als ‘Verdingkinder’ bekannt.

  3. Jonas

    Mich hat die Geschichte ja sehr an den Roman Die schwarzen Brüder erinnert, in welchem Kinder von Bauern aus dem armen Tessin nach Mailand verkauft wurden als Schornsteinfeger.
    Ebenfalls eine empfehlenswerte Lektüre

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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