GAG40: Über den Ursprung der Seidenstraße

Die Seidenstraße, Überbegriff für Routen von Ostasien bis zum Mittelmeer, transportierte nicht nur Waren, sondern auch Ideen, Philosophien, Religionen und ganze Kulturen. In dieser Folge sprechen wir über die Anfänge dieser bahnbrechenden Entwicklung und warum wir sie wahrscheinlich Pfeil und Bogen zu verdanken haben.

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5 Replies to “GAG40: Über den Ursprung der Seidenstraße”

  1. maximilian

    Hey, ich finde euren PC sehr sehr gut und hoffe, ihr werdet weitermachen. Persönlich fände ich es interessant, wenn ihr mehr über die frühe Neuzeit 16. bis Anfang 19. -JH machen würdet, aber das ist nur persönliche Präferenz. Weiter so!

    • richard

      Hallo Maximilian! Vielen Dank für das Lob, das freut uns immer! Interessant, dass du dir mehr aus dieser Zeit wünschst, ich hab immer ein bisschen das Gefühl, dass das genau jene Epoche ist, in der wir am meisten machen. Wenn du dir unsere Timeline ansiehst (http://www.zeitsprung.fm/timeline/), dann sind zumindest bis Folge 28 relativ viele Folgen dort angesiedelt. Aber keine Angst, da kommt schon noch Einiges Neues auf dich zu, sicherlich auch aus deiner Lieblingszeit 🙂
      Gruß,
      Richard

  2. Johannes

    Hallo ihr beiden,

    erst einmal vielen Dank für Eure spannenden Podcasts, die ich immer mal wieder gern höre (wenn auch mit etwas Zeitverzögerung, wie ihr ja an dem heutigen Datum merkt 😉 ).

    Zu dieser Folge habe ich aber noch zwei Fragen, die ich mir beim Hören gestellt habe:

    1) Wie konnte der chinesische Kundschafter, nachdem er nach zwei Jahren Gefangenschaft das zweite Mal flieht, auch noch verschiedene Güter (wie die Pflanzensamen) mit nach China zurücknehmen? Müsste seine Hauptinteresse nicht darin liegen, erst einmal so schnell wie möglich heil zurückzukommen? Oder ist etwas davon überliefert, wie er die Zeit (und eventuell Transportmittel) bekommen hat, um praktisch im Feindgebiet noch verschiedene Dinge zu sammeln?

    2) Im Podcast klag es für mich so, als hätte China bereits vor den beschrieben Ereignissen einen südöstlichen und einen nordwestlichen Teil gehabt, die aber kaum verbunden waren. Beim Hören hat mich verwundert, wie so ein Reich dann überhaupt entstehen bzw. verwaltet werden konnte (wenn der Kaiser im Südosten kaum Zugriff auf den Nordwesten hat). Nun bin ich aber auf Wikipedia hierauf gestoßen: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Chinas#Qin-Dynastie_.28221.E2.80.93207_v._Chr..29 Dort sieht man an den Übersichten, wie sich das Reich von der Qin-Dynastie zur Han-Dynastie erst in den Nordwesten ausdehnt. Stimmt es dann also, dass China vor Beginn eurer Geschichte nur den Südosten umfasste und erst durch den Ausbau der Route nach Nordwesten zu einem größeren Reich mit annähernd der Ausdehnung des heutigen Chinas werden konnte?

    • richard

      Hallo Johannes,

      erst mal Danke fürs Lob! Zu deinen Fragen:

      1. Das ist meines Wissens nach nicht so eindeutig geklärt, ich denke aber, dass wir uns die Gefangenschaft nicht so streng vorstellen dürfen. Man muss ja bedenken, dass er beispielsweise im Zuge seiner ersten Gefangenschaft eine Frau fand, diese heiratete und eine Kind mit ihr bekam. Die Art der Gefangenschaft ist also eher etwas das man mit einem Hausarrest vergleichen könnte, wobei das Haus in diesem Fall der Stamm ist, der ihn gefangen hält. Darum gehe ich davon aus, dass er auch im Zuge der zweiten Gefangenschaft weiterhin über sein Eigentum und die Dinge, die er von seiner Reise mitgebracht hatte, verfügen konnte. Schließlich konnte er dann ja im Zuge der Nachfolgestreitigkeiten des Stammes fliehen, was ihm wahrscheinlich auch genügend Zeit gegeben hat, sich die Dinge, die er mitnehmen wollte, zusammenzusuchen.

      2. Ja genau. Ich kann mich nicht mehr 100% daran erinnern, aber ich bin mir recht sicher über den Korridor gesprochen zu haben, der im Grunde schon als der früheste Teil der Seidenstraße zu betrachten ist. In dem von dir verlinkten Wikipedia-Artikel gibt’s ja diese beiden Grafiken, und diese hier: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/74/Han2.jpg zeigt gut, wie dieser Korridor als Verbindungsstraße betrachtet werden kann (und damit auch maßgeblich an der Vergrößerung des Einflussgebiets des Kaisers beteiligt war).

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