GAG181: Von Gulasch, Pörkölt und Nationalgerichten

Wir springen in dieser Folge in die ungarische Tiefebene, wo vor Jahrhunderten Viehhirten eine Suppe kreierten, die in weiterer Folge ein identitätsstiftendes Merkmal ungarischer Kultur werden sollte.

Wir sprechen über das, was diese Suppe ausmacht, wann das Paprikapulver dazukam und warum Gulasch heute als ungarisches Nationalgericht gilt.

Die am Anfang der Folge erwähnte Episode des Zeitspeise Podcasts über Pizza findet sich hier.

Das Episodenbild ist aus dem frühen 21. Jahrhundert und zeigt Pörkölt mit traditionell dazu gereichten Kartoffeln.

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8 Replies to “GAG181: Von Gulasch, Pörkölt und Nationalgerichten”

  1. Flusskiesel

    Was für eine die Säfte anregende Episode!
    Sie hat mich dazu inspiriert, in den nächsten Tagen mein erstes Szegediner Gulasch zu kochen!

    Vielleicht ein kleines Addendum für das Gespräch gegen Ende:
    Ist es nicht albern, gerade so etwas wie Gerichte oder Getränke vor den Karren des Nationalismus zu spannen?
    Ist die Geschichte des ,,Gulasch” nicht ein Paradebeispiel dafür, wie Rezepte, Zutaten und Essgewohnheiten über kulturelle, religiöse und geographisch Grenzen hinweg wandern, sich verändern und Menschen inspirieren?
    Würde man ethnisch-nationalistische Ideen ernst nehmen, würde man in der Gegend, aus der ich komme, wahrscheinlich noch heute nur Kohl, Haferbrei und (vielleicht etwas) Schweinefleisch essen – natürlich ungewürzt!

    Jetzt kriege ich Hunger …

  2. Jule

    Mjammjam, ich habe jetzt sooo Lust auf mein traditonelles (veganes) Weihnachtsgulasch mit Kartoffelklößen.
    Richard, ehrlich, jeder liebt es: Räuchertofu in großen Würfeln, reichlich Zwiebeln und Knoblauch anbraten, jeweils angebraten bunte Paprika, Möhrenstücke, Champignons in großen Stücken dazu, mit passierten Tomaten, stückigen Dosentomaten aufgießen, Lorbeerblätter, Paprikapulver, Pfeffer, (Rauch-)Salz, Oregano und ordentlich lange köcheln lassen. Dann Soyacremefraiche am Ende hinzufügen und mit frischen Knödeln essen. Ein absolutes Seelenfutter!
    Morgen werde ich dafür einkaufen gehen und es wird mir bestimmt helfen, die fiese Erkältung zu überstehen.
    Ein Dank an die Ungaturkrainer für die Erfindung und Dir für die wie eigentlich immer unterhaltsame Folge.

  3. Angelina

    Die Episode hat mir richtig gut gefallen und ich fand sie auch sehr unterhaltsam. Dank dir weiß ich jetzt mehr über Gulasch.
    Weiter so!!!

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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