GAG159: Thorsten Logge über Geschichte und Public History

„95 Prozent der Geschichte, die wir auf dem Markt sehen, ist nicht-universitäre Geschichte in teilweise populärsten Formen“, erklärt Thorsten Logge. Er ist Professor im Fachbereich Geschichte an der Uni Hamburg und arbeitet im Bereich Public History und untersucht unterschiedliche mediale Formen von Geschichte im öffentlichen Raum.

In dieser Folge erzählen wir uns mal keine Geschichte, sondern sprechen mit Thorsten Logge darüber, was Geschichte überhaupt ist und warum es wichtig ist für eine Gesellschaft, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Denn, wie es Thorsten Logge ausdrückt: „Im Austausch miteinander über die Vergangenheit, konstruieren wir unsere gesellschaftliche Gegenwart.“

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13 Replies to “GAG159: Thorsten Logge über Geschichte und Public History”

  1. Holger Burbach

    Beim erst Mal hören der Folge konnte ich dem Gespräch nicht folgen, weil in einer enormen Menge und Geschwindigkeit sehr viele Details genannt wurden. Man muss wohl Historiker sein, um das sofort verarbeiten zu können.

  2. Anja

    Wow, was für ein Wissensschatz, welche Gesamtsicht auf die Geschichte und den Umgang mit ihr. Eine phantasische Folge, die auch Eure Diskussion über Quellen und Wissensvermittlung in einen Gesamtzusammenhang bringen. Vielen Dank hierfür, auch an Thorsten Logge. Es muss wunderbar erfrischend und die Sicht aufweitend sein, ihn als Prof zu haben.

  3. Stefan Sekelj

    Sehr interessant, wirklich kompetentent… Eingrenzende Beschreibung eines umfangreichen Fachgebiets! Aufschlussreiche, moderne und erfrischende Darstellung des Sachverhalts! Faszinierender Werdegang von Herrn Logge, hilft vielleicht bei der Orientierung..!!

  4. Jule

    Oh Ihr Wunderbaren!
    Das hat ja Spaß gemacht, da zuzuhören. War das wirklich über eine Stunde?
    Oh, ich möchte jetzt gern zurück nach Hamburg und jemand finden, der mir ein Studium genau dort finanziert…

  5. Laura Biedermann

    Phantastische Folge! Nach fast 160 Blitzlichtern auf der Micro-Ebene ist es eine super Idee, sich mal auf die Meta-Ebene zu begeben. Und dann habt ihr auch noch jemanden gefunden, der das Ganze so verständlich und eloquent aufdröselt: Wunderbar!

  6. Christina Rainer

    Mal eine andere Art über Geschichte zu erzählen. Ich finde diese Episode sehr interessant und bin der Meinung man muss nicht Historiker sein um dem Gespräch zu folgen und es zu verstehen. Schön dass man mal von einer anderen Perspektive sehen kann. Wie man hier in den USA sagt: It was an eye opener.

  7. Anja

    Wie großartig! Ein Professor, der erst mal garnicht studieren wollte und dann sein Interessensgebiet gefunden hat, Zähne reingeschlagen und nicht mehr losgelassen. Toller Mann und eine wunderbare Idee, die ganze Geschichts-Geschichte mal von anderer Perspektive aus zu beleuchten. Und die Gedanken zum analytischen Blick, der ab und an fehlt.
    Damit habt ihr mir eine große Freude gemacht, Dankeschön!

  8. Peter

    Was für eine unglaublich coole Episode, was für Blick auf Geschichte und Geschichte als Fach; muss ich mir gleich nochmal anhören, denn da kommt man ja kaum mit bei allem was da so angerissen wird. Fantastischer Gast. Falls ihr jemals drüber nachdenkt einen dritten immBunde zu suchen, das wäre ein ganz heißer Kandidat.

  9. Harald A. Friedl

    Äußerst spannend und zudem wohltuend zu erfahren, dass auch andere geisteswissenschaftliche Kollegen einen unkonventionellen und erst recht erfolgreichen Weg gegangen sind, der wesentlich von Interesse und Forschergeist geleitet war und nicht von Karriere-Ambitionen. Herzlichen Dank aus der Steiermark!

  10. Felix

    Vielen Dank für diese Folge! Ich habe sie vor 2.5 Jahren gehört, als ich nach meinem BA Geschichte in Regensburg nach Masterstudiengängen gesucht habe. Die Thematik der Public History hat mich nicht mehr losgelassen. Daraufhin habe ich mich für den MA Public History an der FU Berlin eingeschrieben und hätte keine bessere Entscheidung treffen können!!

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