GAG143: Über Marsmenschen, Massenpanik und die Entstehung eines Mythos

Wir springen in dieser Folge in die 30er Jahre des 20. JH und sprechen über ein Hörspiel, das auch heute noch gern als eines der ersten Beispiele für den Einfluss der Massenmedien auf den Menschen herangezogen wird: War of the Worlds, ursprünglich ein Roman von H.G. Wells, fürs amerikanische Radio von Orson Welles adaptiert.

Wir sprechen über die – laut zahlreicher Zeitungsberichte, die am nächsten Tag erschienen – ausgebrochene Massenpanik, hervorgerufen durch die angeblich zu realitätsnahe Darbietung der Akteure. Außerdem sprechen wir darüber, warum das so höchstwahrscheinlich gar nicht alles stimmt.

Vielen Dank an Martin Hemmer fürs großartige Einsprechen dieser New York Times Meldung vom 31. Oktober 1938. Wer mehr von seiner Stimme hören will kann das zum Beispiel hier tun.

Das erwähnte Buch von W. Joseph Campbell heißt “Getting it Wrong: Ten of the Greatest Misreported Stories in American Journalism”.

Den gesamten Originalbroadcast von “War of the Worlds” gibt’s auf archive.org zum Anhören und Runterladen.

Das Episodenbild zeigt Orson Welles in der Nacht nach der Ausstrahlung des Hörspiels, während er, von Reportern belagert, ein Statement abgibt.

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3 Replies to “GAG143: Über Marsmenschen, Massenpanik und die Entstehung eines Mythos”

  1. jonathan

    wenn 2000 1% sind…
    ich glaub schon dass da leute angst hatten, auch 200tsd.
    bei den aktuellen medien habe ich mich auch noch nie per brief beschwert…

  2. Christina

    Ein wirklich sehr gelungener Podcast!
    Ich finde die Arbeit, die ihr beide betreibt nicht nur informativ, sondern auch hilfreich für außenstehende Personen, die mehr über Geschichte erfahren möchten, aber dafür nicht gleich in einen Kurs gehen möchten.

  3. Jule

    Sehr hübsch. Trotzdem ich den Hoax über die Panik nach besagtem Hörspiel natürlich kannte, habe ich darauf vertraut, dass ich trotzdem etwas interessantes Neues von Euch erfahren werde. Ich wurde wieder nicht enttäuscht, Danke sehr.
    Besonders schön die österreichische Aussprache des Studienverfassers, klang wie “Chemtrail” 🙂

    Und ich MAG das Geplänkel vorher und nachher SEHR. Das schafft so eine Beziehungsebene, da glaube ich Euch einfach alles 😉

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