GAG101: Leon Theremin – Was die Anfänge der elektronischen Musik mit Überwachungstechniken zu tun haben

Der Alltag hat uns wieder. Auf die Jubiläumsepisode folgt in gewohntem Rhythmus die nächste Geschichte. Es geht diesmal um Leon Theremin, den Erfinder des Theremins. Den musikalischen Aspekt streifen wir aber nur, auch wenn das Theremin den Beginn der elektronischen Musik markiert, denn vor allem sprechen wir über das wechselhafte und faszinierende Leben von Theremin.

Nachdem er – in St. Petersburg geboren – einige Jahre in New York ein teilweise glamouröses Leben hatte, ging er zurück in die Sowjetunion und galt im Westen als verschollen. Was nicht zuletzt daran lag, dass Theremin seine Erfindungen nun für einen anderen Anwendungsfall einsetzte und für den Geheimdienst arbeitete. Und so kommt es, dass Theremin nicht nur das erste elektronische Instrument gebaut hat, sondern auch die erste passive Wanze – the Great Sealbug oder auch The Thing.

Ein besonderer Dank für diese Episode geht an Lothar Bodingbauer und Albert Glinsky für ihre Expertise, und an Thomas für die Idee!

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13 Replies to “GAG101: Leon Theremin – Was die Anfänge der elektronischen Musik mit Überwachungstechniken zu tun haben”

    • Holger

      Welche eine Freude, Jahre verspätet noch zufällig auf diese Folge zu stoßen und diese völlig unbekannten Aspekte zum Leben und Wirken der mir eigentlich flüchtig bekannten historischen Figur zu erfahren. Eine große Geschichte – historisch ist der Protagonist gleich in mehreren Ebenen, passiv, aktiv, Produkt seiner Zeit und mehrfach wirkmächtiger Akteur, Phönix und tragische Figur. Ich vermute stark, man merkt mir die Begeisterung an und ich hoffe noch einige Hörer finden den Link über die neuesten Beiträge. Übrigens ist ein Theremin tatsächlich überraschend schwer zu spielen.

  1. Maria

    Immer wieder tolle Geschichten von euch beiden erzählt, die ich nach und nach in absteigender Reihenfolge höre. Ich bedaure jetzt schon den Moment, da ich bei Folge 001 ankommen werde. Dann bleibt mir „nur“ noch die aktuellen ab zu warten.
    Diese habe ich also Jahre später gehört und finde sie nach wie vor super interessant! Vielen Dank für die Information über Theremins „Doppelleben“, wer hätte so etwas gedacht!
    Habe die halbe Nacht Theremin-Musikvideos gehört. Der Klang dieses Instruments macht auf die Dauer doch ein etwas schwummeriges Gefühl, nicht umsonst wird er ja gerne für die Untermalung von Grusel- und Wunderwelten verwendet. Aber zuletzt hat mich folgendes skurriles Video doch so zum Schmunzeln gebracht, dass ich von den ätherischen Sphären wieder auf den Boden gekommen bin. Dabei scheint das was man sieht erst recht unwirklich.

    https://m.youtube.com/watch?v=OnlsfeRNw1I

    Herzlichen Dank nochmal für diese Theremin-Nacht!

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