GAG274: Das Petzvalobjektiv

Wir springen in dieser Folge in die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts. Nachdem der Welt im Jahr 1839 eine neue Technologie, im wahrsten Sinne des Wortes, geschenkt wird, macht sich der Mathematiker Josef Maximilian Petzval daran, diese Technologie noch zu verbessern.

Wir sprechen darüber, wie es dazu kam, welche Folgen seine Forschungen für die Geschichte der Fotografie und damit auch für unser aller Leben haben sollte und warum sein Leben trotzdem nicht in Ruhm und Reichtum endete.

Das Episodenbild zeigt den Nachbau eines Petzvalobjektivs auf einer Voigtländerkamera.

Der erwähnte Artikel von Dan Colucci ist hier zu finden.

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25 Replies to “GAG274: Das Petzvalobjektiv”

  1. Diana Tonk

    Mist, jetzt bin ich bei den Folgen auf dem Laufenden und muss eine Woche auf euch warten. Habe seit Mitte Oktober mit viel Freude die Entwicklung eures Podcasts aufgeholt und sage Danke. Jetzt höre ich halt Sternengeschichten bis nächsten Mittwoch. Lieben Gruß aus der Stadt des Westfälischen Friedens an euch Hystoriker von Diana

    • Harald

      das ist ein normaler „Süddeutschen + Ö“ Fehler, hab das auch erst sehr spät gelernt wie man das oi aussprechen muss (z.b. die Orte mit …broich am Niederrhein… Niederdeutwch ist hoid amoi a Fremdsprach für uns!

  2. Horst

    Jetzt wollt ihr also auch unbedingt Geld verdienen und schreckt dafür auch vor nerviger Werbung zurück.
    Das ist schade. Die coole Zeit der Podcasts geht wohl auch zu Ende.

  3. Karmen

    Ich finde die Werbung nicht sonderlich störend, sie ist nicht nervtötend wie Werbung aus dem Sektor “private” Radiosender … Dafür, daß ihr euch viel Arbeit mit Recherche für den Podcast macht, komme ich mit eurem Nebenverdienst klar.

    • Harald

      ich fand es interessant, dass ihr, obwohl ich euch ja nicht gerade als Kameranerds geoutet habt, einmal zufällig? mit „weil das Objektiv so gut ist“ den Werbeclaim von Voigtländer in den 50ern zitiert habt. Damals war die Firma aus Braunschweig einer der führenden Hersteller in Deutschland und auf dem Weltmarkt. Die „Prominent“ war eine fast legitime Leica-Konkurrenz, und 1963 hatten die einen genialen Prototyp (Bessaflex) einer SKR mit der sie dann nicht von den Japanern (zuerst Pentax, dann Canon und Nikon) überrollt worden wären. Leider hatte Voigtländer schon mit Zeiss Ikon fusioniert und das Management hat es verbockt (weil man beim (für 35mm SLR) altmodischen Zentralverschluss unbedingt festhalten wollte, weil denen der Hersteller Compur leide gehörte… Der Rest ist Geschichte, auch Zeiss Ikon ging Anfang der 70er unter und darf heute Türschlösser bauen…

      • Carlos

        Servus, danke für den Hinweis! Den Player hatte ich noch überhaupt nicht gesehen, weil ich Javascript im Browser für eure Seite bisher immer aus hatte. Ein klein bißchen schade, daß das nicht mehr geht (weils dann keinen Download-Link gibt), aber eigentlich kein Problem.

          • Carlos

            Ich brauche die HTML-Links nicht unbedingt, ich habe jetzt halt Skripte für geschichte.fm aktiviert. Also meinetwegen keine Umstände! Allerdings könnte es sein, daß noch andere Leute, die die Seite ohne Javascript aufrufen (unwahrscheinlich, aber soll es geben), in die gleiche Konfusion geraden wie ich.

  4. Holger

    Hallo Richard, vielen Dank für deine Geschichte, in der Du am Rande erzählt hattest, dass Peter Wilhelm Friedrich von Voigtländer sein Foto-Unternehmen in Deutschland gegründet hat. Dieses Werk hier in Braunschweig ging 1971 pleite, aber die Straße der ehemaligen Fabrik heißt heute übrigens nicht Voigtländerstraße, wie man annehmen könnte, sondern Petzvalstraße, also nach dem ursprünglichen Konstrukteur, mit dem Voigtländer im Streit auseinanderging. Vielleicht saß im Gemeinderat ja ein Kenner und Fan von Jozef Maximilián Petzval und hat für ihn einmal „späte Rache“ genommen… 😉

    https://de.wikipedia.org/wiki/Voigtländer#1945–1982

  5. Herb

    faszinierend an der Erfindung der Fotografie, ist die Vorstellung, wie sehr sie unseren Blick auf die Welt, unsere Kultur beinflusst und verändert hat.
    Alleine die Geschichte der Bildenden Kunst sähe nach der Mitte des 19.Jhd. komplett anderes aus. Ein Aspekt, der in der Kunstgeschichte
    gar nicht so sehr diskutiert wird und schon gar nicht im allgemeinen Bewusstsein verankert ist

  6. Mark Schuster

    Langweilig.
    Im angelsäsischen Raum würde man diese Geschichte als “uneventful” bezeichnen.
    Irgendjemand hat irgendwann irgendeine wichtige Idee. Niemand erinnert sich mehr an ihn, da
    a) früher oder später sowieso jemand darauf gekommen wäre und
    b) es tausende dieser “Fälle” gibt.
    es gibt keinen Spannungsbogen, keine netten Fakten und generell nichts was in Erinnerung bleibt.
    kommt bald auch ein Podcast zur Erfindung des LCD Bildschirms?

    Nur weil ein begeisterter Verfolger dieser Nische hierzu einen Hinweis gibt und das für Ihn evlt interessant ist, bedeutet das noch nicht ,dass dies eine Folge für den Podcast hergibt. Es gibt soviele spannende und unentdeckte Themen über die man stattdessen hätte reden können.

    Alles in allem schätze ich euren Podcast sehr. Diese Folge hat mich allerdings dazu gebracht mich über die verschwendete Zeit so sehr zu grämen, dass es mir den Aufwand wert war mich hier ewig auszulassen und im Endeffekt noch mehr Zeit zu verschwenden.
    Vielleicht wird die Kritik ja gehört.
    MfG Mark

    • Richard

      Lieber Mark,
      um im angelsächsischen Raum zu bleiben:

      “You can please some of the people all of the time, you can please all of the people some of the time, but you can’t please all of the people all of the time”.

      LG,
      Richard

      PS: Entwicklung des LCD Displays ist übrigens auch nicht unspannend.

  7. Nadja

    Soeben „Jahresbeitrag“ überwiesen. Auf eure coole und witzige Art, die Werbung zu präsentieren, möcht ich gar nicht verzichten 😉
    Bitte macht weiter so, ihr seid unglaublich!!!

  8. Moritz

    Eine tolle Folge! Und noch besser die Werbeeinblendung, bei der ich sofort das eigentliche Thema der Folge ausgeblendet habe und dachte es ginge nun um Schlösser. Hut ab für so viel Reklameskill!

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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