GAG272: Am Ende der Welt – Napoleons letzte Jahre im Exil

Wir sprechen in dieser Folge über Napoleon – DEN Napoleon. Allerdings nicht über seine Schlachten, seinen bleibenden Einfluss auf Europa oder gar über die Schlacht von Waterloo. Na gut, ein bisschen auch über die Schlacht von Waterloo, aber tatsächlich sprechen wir darüber, was mit dem Mann passierte, nachdem er aufhörte Kaiser zu sein.

Es geht um die entlegene Insel St. Helena, um ein feuchtes Gefängnis und warum ein britischer Offizier Napoleon die letzten Jahre seines Lebens etwas schwer machte.

Literatur
Die erwähnte Literatur ist einerseits das großartige Buch von Andrew Roberts names “Napoleon the Great” und das sehr spezifische Buch von Brian Unwin namens “Terrible Exile”.

Das Episodenbild zeigt Napoleon auf St. Helena in einem Gemälde von Franz Josef Sandmann.

Und auch die im Feedbackteil erwähnte Animation der Jahrhunderte, in denen unsere Geschichten bisher stattgefunden haben, soll nicht vergessen werden. Sie ist hier zu finden. Danke Simon!

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25 Replies to “GAG272: Am Ende der Welt – Napoleons letzte Jahre im Exil”

  1. David HuFa

    Hochinteressante Folge!
    St. Helena hat übrigens seit 2016 einen Flughafen und wird von Südafrika/Namibia aus angeflogen. Der Flughafen ist allerdings sehr trickreich, da die Windverhältnisse schwierig sind.
    Mit Errichtung des Flughafens wurde auch das Postschiff eingestellt (Frachtschiff gibt es weiterhin).
    Noch abgeschiedener ist wohl Tristan da Cunha mit dem klingenden Hauptstadtnamen Edinburgh of the Seven Seas”.

    Aber die Werbung, es stört nicht dass es Werbung ist, aber 3 Minuten, und dann ist es irgendwie kindisch-witzig vorgetragen, naja…

  2. Janina

    Danke für die tolle Folge. Wenn die Werbung immer so sympathisch, weiß ich gar nicht, ob ich ein Abo abschließen will 😀
    PS: Natürlich schließ ich das Abo ab 😉

  3. Joachim Ehrenhöfer

    Wie immer hochinteressant. Ich freu mich jede Woche auf die neue Folge. Bei der aktuellen Folge, bei Minute 19′, hab ich kurz gezuckt. Ist jetzt kein wahnsinnig wichtiges Detail aber das Schiff das vor St. Helena stationiert war hieß HMS Bellerophon (und nicht Bellophon), benannt nach einer Figur aus der anriken griechischen Mythologie.

    • Richard

      Ui, ich war jetzt beim Lesen deines Kommentars verwundert, weil ichs mir eh richtig notiert hatte. Aber tatsächlich, ich sags zwei mal falsch, beim dritten Mal, um 22′, schaff ich’s dann aber endlich, es richtig auszusprechen.

  4. Julius

    Wiedermal eine tolle Folge!

    Ich muss sagen, ich fand die Werbung auf diese Art viel weniger störend als bei anderen Podcasts, also gerne weiterhin so.

    Ein Hinweis zu einer Kleinigkeit, die Richard erwähnt hat: Die giftige Wandfarbe. In “Sinn und Form” 05/2020 gab es einen kleinen Artikel zu dem Thema, zwei Sachen daraus interessieren vielleicht:

    1) Der Ausdruck bzw. die Bezeichnung “Giftgrün” stammt wohl von dieser mit Arsen versetzten Farbe.

    2) Die Farbe steht im Verdacht, entscheidenden Einfluss auf einen wichtigen deutschen Schriftsteller genommen zu haben: Thomas Mann. Dessen Roman “Buddenbrocks” (milde Spoiler) enthält ja einige rätselhafte oder zumindest verfrühte Todesfälle. Eine Theorie dazu ist, dass das Wohnhaus der Manns in ungewöhnlich hohem Maße damit gestrichen war und dadurch z.B. Friedel Mann (im Roman Christian B.) unter stark einschränkenden Lähmungen litt. Die Parallelen zwischen Roman und tatsächlicher Familiengeschichte sind ja hinreichend bekannt, somit der Roman als eine große Vergiftungsgeschichte betrachtet werden könnte 🙂

    Macht weiter so, ihr habt mir schon so manchen Spaziergang versüßt!

  5. Peter

    Was ist mit Schildkröte Jonathan?
    Folge war wieder super, Werbung ganz interessant. 4€/Monat auf Steady sind viel zu billig, hättet ihr schon längst machen sollen …

  6. Mithrandir

    Ihr seid einfach die Besten, auch mit WErbung.
    Ja, mir war sie auch ein bissl zu lang, aber man kann ja vorspulen.
    Nichtsdestotrotz, bester Podcast. Die neue Folge wird jede Woche nach oben geschoben, egal wie groß das Backlog der anderen Podcasts ist.
    Ich mag Steady nicht, deswegen kein Abo, aber wie jedes Jahr zu Weihnachten eine Überweisung.

  7. Arndt

    So Jungs, jetzt hab ich euch. Ich bin mal stichprobenweise um die Folge 200 mit den Assassinen , Halsted und den Svenska Tensticks (K.A. ob ich das richtig schreibe) eingestiegen, hab Feuer gefangen und dann ordentlich chronologisch bei Folge 1 mit Alboin begonnen. Immer schön im 10er-Block auf den Stick geladen und beim Pendeln im Auto gehört. Jetzt bin ich bei der aktuellen Folge angelangt.Vielen Dank für die letzten Monate, dafür gibts ein kleines Weihnachtsgeld. Macht weiter so ;0) Arndt

  8. Max

    Moin, die Werbung finde ich extrem nervig. Zudem sehe ich die Gefahr, dass der Zeitaufwand für die Werbung von der eigentlichen Geschichte abgezogen wird. Ich danke euch für viele spannende und lehrreiche Geschichten.

        • Richard

          Lieber Max, nachdem wir’s die letzten fünf Jahre neben Vollzeitjobs geschafft haben, jede Woche eine Geschichte zu veröffentlichen, kriegen wir das Einsprechen einer Werbung auch noch ganz gut hin 🙂 Außerdem ist ja ein Grund, warum wir jetzt begonnen haben Werbung zu schalten, dass wir uns damit über kurz oder lang mehr Zeit für die Produktion unserer Geschichten freischaufeln wollen. Vielleicht magst du dir unsere 200. Folge anhören, dort zeigen wir recht gut auf, wieviel Zeit tatsächlich in die Vor- und Nachbereitung einer Folge fließt.

          • Nils

            Moin Richard,
            ich glaube Max meint eigentlich die Dauer der Geschichten und befürchtet sie werden insgesamt kürzer, also das die Zeit für die Werbung von der Gesamtspielzeit abgezogen wird.
            Die Geschichten waren ja aber schon immer unterschiedlich lang.

    • Bronu Kryskei

      Lieber Max,

      mein Vorschlag wäre: Gleich einen Überweisungsträger ausfüllen und eine Zahl mit vielen Nullen hinten unter “Betrag” eintragen.
      Dann hat sich das mit der Werbung nämlich ganz flink erledigt und schon stört sie dich nicht mehr.

  9. Marcus

    Es war wie immer eine Freude, euch zuzuhören! Seitdem ich während einer Grippe in drei Tagen 50 Episoden gehört habe, komme ich einfach nicht mehr von euch los 😉
    In Sachen Werbung noch meine persönliche Meinung: Ich habe überhaupt nichts gegen Werbung in einem ansonsten kostenlosen Angebot einzuwenden – das ist absolut fair! Das Format bewegt sich meiner Meinung nach aber wirklich haarscharf an Schleichwerbung, weil man nicht raushören kann, was ihr wirklich dazu denkt. Eure Buchempfehlungen im Podcast sind ja meistens echt top. Blinkist habe ich vor einiger Zeit ausprobiert und finde es qualitativ absolut gruselig. Teilweise sind die Zusammenfassungen so verfasst, als wären sie aus einem Erstsemester-Vorbereitungskurs: Der Inhalt ist grob richtig wiedergegeben, aber die eigentliche Kernaussage und teilweise essenzielle Aspekte fehlen.
    Wenn ihr dieses zweifelhafte Angebot in eurer gewohnt sympathischen und ehrlichen Art bewerbt, merke ich, wie ich anfange, grundsätzlich an eurer Authentizität zu zweifeln – es will einfach nicht zusammenpassen.
    Um es kurz zu machen: Ich bin der Meinung, dass Werbung nicht von euch selbst vorgetragen werden sollte, sondern eher als klassischer Einspieler – alternativ vielleicht noch mit euren Stimmen, aber in Sprachduktus etc. deutlich vom Rest des Podcasts abgesetzt.
    Viele Grüße und danke für eure großartige Arbeit
    Marcus

    • Hendrik

      Da gehe ich voll mit Marcus Meinung mit.

      Wenn Advertising wirklich unumgänglich ist, macht bitte Outsourcing, vielleicht auch noch ein kurzes Coaching dazu oder schaut euch nochmal nach einem Sponsoring um, was irgendwie ehrlicher rüber kommen kann.
      Vielleicht kann es auch helfen, wenn ihr uns Hörer direkt anspricht anstatt den Spot im Dialog zu führen. Trotz Audioformat werde ich sonst immer wieder an die unschönen, weil echt nervtötenden Check23 Familiendialoge erinnert werden. 😉

      Ich schätze sehr euer Engagement und Disziplin für euren so einzigartigen Podcast.

      Auch von mir viele Grüße und ein dickes Dankeschön für die vielen Folgen
      Hendrik

  10. Tobias

    Ich glaube, Richard verwechselt nach wie vor die Wörter
    “dezidiert” und “dediziert”. Kann natürlich auch sein, dass ich mich irre. 🙂https://de.wiktionary.org/wiki/dezidierthttps://de.wiktionary.org/wiki/dediziert

    Bsp. “darüber könnte man eine dezidierte Folge machen” -> sollte wohl “dedizierte Folge” sein.
    Viele Grüße und weiter so, auch in der GAG-Ära! 😀

      • AJ

        00:42:39 “Und es gibt ein Buch, das sich dezidiert mit seiner Zeit auf St Helena auseinandersetzt”
        Das heißt, das Buch setzt sich sehr bestimmt/energisch mit der Zeit auf St Helena auseinander.
        Ich vermute mal, du wolltest sagen, dass das Buch sich speziell mit der Zeit auf St Helena auseinandersetzt. -> Das wäre dann aber “dediziert”
        Ansonsten: Macht weiter mit eurem super Podcast. Ich freue mich über jede neue Folge.

  11. Robert

    Sehr interessant, wie eigentlich immer. Mich würde noch interessieren warum die Briten den finanziellen Aufwand betrieben, ihren Erzfeind ein so luxuriöses Exil zu bezahlen.

    • Michael

      Moin Robert,
      …wahrscheinlich hat man die Kosten eines erneuten Feldzuges a la 1815
      gegen ein paar Jahrzehnte Kost und Logis für einen Exilanten aufgerechnet. Das viele Feuerholz für Napi s ausgedehnte heiße Bäder
      war dann doch wohl billiger;)

  12. melanie

    Ich finde euch großartig. Seid tatsächlich dieses Jahr in meiner Spotify-Liste auf Platz 1 🙂 (weil ich alles am Stück nachgehört habe)
    Zum Thema Werbung: Is mir schnuppe! Bei den Unmengen an Podcasts in denen durchaus nervige Werbung voransteht, kann ich das bei Euch auch ertragen 😉
    Und noch etwas persönliches: Richard, bitte mit Deiner leicht schwurbeligen Art unbedingt genau so weitermachen. Exkursionen sind großartig. Dafür kann ich dann in der Folgewoche immer noch einen durchdachten, straighten Daniel hören. Die Mischung macht es, und Eure Mischung ist Klasse! Danke! (Ich habe auch immer “Harry Potter” verstanden) – mein Lebensgefährte hat mich dann aufgeklärt. Als Dank bekommt er von mir nun regelmässig kleine Geschichten vorgetragen und Erkenntnisse die ich daraus gewonnen habe *g*

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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