GAG558: Devisen für die DDR
Eine Geschichte über Siegfried Kath, Antiquitätenhändler und Millionär in der DDR
Am 15. Dezember 1961 reist Siegfried Kath ohne Visum mit einem Interzonenzug in die DDR, um seine Großeltern in der Nähe von Erfurt zu besuchen. Er landet schließlich in einem Aufnahmelager und erhält DDR-Papiere. Seine Ausreiseanträge werden abgelehnt. Kath findet sich schließlich mit seinem Schicksal ab und wird vom Tellerwäscher zum Millionär – bis er wieder alles verliert.
Wir sprechen in der Folge über das Leben von Siegfried Kath und wie der Bereich Kommerzielle Koordinierung mit Hilfe von Antiquitäten Devisen beschaffte, um die Zahlungsfähigkeit der DDR zu sichern.
Erwähnte Folgen
- GAG553: Das erste private Raumfahrtunternehmen der Welt – https://gadg.fm/553
Literatur
- Christopher Nehring: Millionär in der DDR: die deutsch-deutsche Geschichte des Kunstmillionärs Siegfried Kath, 2018.
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Am Ende der Folge sprecht ihr ja über die Einteilung der Folgen und dass der Feedbackhinweisblock deswegen so heißt, weil ihr drauf hinweist, wo und wie man feedbacken kann.
Für mich war immer klar, dass der so heißt, weil drauf hingewiesen wird, wo man Feedback und Hinweise hinschicken kann 😅 Wieder etwas gelernt…
Egal mit welcher Einteilung und welchem Blocl: Weiter so!
Familie Kasner war 1954 mit ihrer Tochter Angela von Hamburg in die DDR übergesiedelt. Später wurde die Tochter, Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.
Hallo,
Bei eurer Aufzählung der Einzelteile am Ende der Folge habt ihr meiner Meinung einen Teil vergessen. E7nen für euch essentiellen und für mich einen den ich versbscheuungswürdige, nämlich die Werbung am Anfang nach der Einleitung. Klar kommt das nicht immer vor und nervt nicht so, als käme es mitten in der Folge. Allerdings kann ich diesen Teil nicht so ignorieren wie wenn manchmal ganz am Ende nach dem Outro irgendein anderer Laberpodcast beworben wird. Zumal die Werbung einen nicht unerheblichen Teil der Folge ausmacht. Hier speziell sind es 3 Minuten, was ca 5,4 % der Folgenzeit entspricht. Leider ist das nicht zu ignorieren. Klar kann ich bezahlen und muss keine Werbung hören. Dass es anders geht zeigen jedoch auch Formate wie der Rasenfunk.
Wie der grosse Poet Helge Schneider einst sagte: Werbung ist scheisse!
Beste Grüsse
Aus Achtung vor der Arbeit der beiden Autoren Daniel und Ricard möchte ich mich hier doch mal Einmischen.
Wenigstens ein klitzekleines Bisschen Dankbarkeit für den daraus resultierenden Informationswert wäre angebracht, anstatt sich nur darüber zu beschweren, dass man die
„verabscheuungswürdige, nämlich die Werbung am Anfang nach der Einleitung“ ertragen soll, auch noch so zu sagen in Verlustprozenten ausgerechnet.
Wer so gut rechnen kann, dem sollte nicht fremd sein, das Autoren auch essen, Miete bezahlen und auch mal Schuhe kaufen müssen.
„Klar kann ich bezahlen und muss keine Werbung hören.“
Gute Idee! Ein gutes Produkt zu wertschätzen in dem man dafür bezahlt, zeugt von Weltverständnis, da es sich hier eben nicht um „irgend einen anderen Laberpodcast“ handelt.
Wirklich „verabscheuungswürdig“ sind Geiz und der Drang, nur Vorteile aus einer Sache herausholen zu wollen, kleinliche Prozentrechnungen auf zu stellen und schlechte Vergleiche zu machen (Rasenfunk).
Marienborn liegt nicht an der Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen, sondern Nidersachsen und dem heutigen Sachsen-Anhalt. Es war auf DDR-Seite die Grenzübergangsstelle an der Transitstrecke Hannover-Braunschweig-Magdeburg-Berlin. Und dass Richard mit dem Namen Schalck-Golodkowski nichts anfangen konnte, will ich mal seinem jugendlichen Alter 😉 zugute halten – zu meiner Zeit (ich bin Jahrgang 1961) war der Mann als schillernde Persönlichkeit wohlbekannt.
Sind in dem neuen Buch neue Geschichten drin oder recycelte alte Geschichten aus Podcastfolgen?
Im Buch sind ausschließlich neue Geschichten, die wir noch nicht im Podcast hatten.
Also ich finde die Werbung jetzt auch nicht so arg. Oft macht Ihr das ja selber und zwar auf eine sehr charmante Art&Weise, Richards Insert zum Schluß „Ende der Werbung!“ hat doch schon fast Kultcharakter.
Ansonsten: Folge runter laden und Werbung im Player überspringen, das sollte doch zu schaffen sein.
Beim hach so hochgelobten ZEIT Verbrechen Podcast wird an den unpassendsten Stellen mitten im tragischen Geschehen plötzlich Abowerbung eingeblendet – das ist pestilent und oft unsensibel gegenüber den beschriebenen Schicksalen.
So wie Ihr das macht ist es dagegen wirklich dezent und völlig in Ordnung!
PS: Großartige Folge mal wieder…