GAG363: Duke Kahanamoku

Wir springen in dieser Folge zum ersten Mal nach Hawaii. Dort wird im Jahr 1890 jemand geboren, der in den folgenden sieben Jahrzehnten nicht nur zu einem der herausragendsten Sportler der Welt werden wird, sondern gleichzeitig auch noch die Popularität eines anderen Sports maßgeblich beeinflussen wird!

Wir sprechen über Duke Kahanamoku, Ausnahmeschwimmer und Vater des modernen Surfsports.

Literatur

David Davis: „Waterman – The Life and Times of Duke Kahanamoku“
Phil Jarratt: „That Summer at Boomerang“

Das Episodenbild zeigt Duke Kahanamoku mit Surfbrett, ca. 1912

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14 Replies to “GAG363: Duke Kahanamoku”

  1. Christian Gürtler

    Hallo Richard,

    tolle Geschichte, von der ich tatsächlich nichts wusste, obwohl es so viele zeitgeschichtliche Bezüge gibt – Surfen, Beach Boys, Olympische Spiele ….

    Eine kleine Korrektur – nicht zur Geschichte selbst, sondern eher zur Nachbesprechung zwischen Dir und Daniel: Jason Momoa war/ist nicht Water Man sondern er spielte die Rolle des Aquaman in den DC Comicverfilmungen.

    Nix für ungut…😉 Liebe Grüße Christian

  2. Sascha

    An einer Stelle sagst Du „Olympiade“ als Du die Spiele meinst. Eine Olympiade ist aber die Zeit zwischen 2 Olympischen Spielen *Klugscheisersorry*

    Das mit dem Lebensgefühl wäre doch was für den 2. Teil eines FGAG?

    Und wie immer : Schöne Folge. 🙂

    • Thomas R

      Das Lebensgefühl wär ein tolles Thema. Titus, der Gründer von Skate Aid hat das Skateboard nach Afghanistan, Palästina,… gebracht. Mein erster Gedanke: Schön, aber warum eigentlich? Die Titus Antwort im Podcast: Die Kinder trainieren und lernen schnell. Dann können sie etwas, was die Erwachsenen nicht können. Anders als beim Fußball gibts auch keine Trainer und die Kinder erarbeiten sich selbst ihre Fähigkeiten. Fußball funktioniert für Mädchen meist überhaupt nicht, da es meistens bereits männlich belegt ist. Skaten ist was neues, noch nicht belegtes, also auch für Mädchen machbar!!

  3. Tom

    Kurzer Fun Fact zu The Big Kahuna: In verschiedenen Filmen von Tarantino (und auch Robert Rodriguez) taucht eine fiktive Fast-Food-Kette namens “Big Kahuna Burger” auf… So z.B. bei Pulp Fiction, wo Samuel L. Jackson ganz genüsslich von einem der Big Kahuna Burger abbeißt 🙂

  4. Theofino

    Wirklich sehr schöne Folge, leider mit einem sehr gravierenden Wermutstropfen und bitte zur zukünftigen Verbesserung: Ihr sprecht vom Duke Kahanamoku und dem Rassismus den er etragen musste, nennt ihn dabei aber wiederholt “dunkelhäutig”, eine Bezeichnung die von vielen PoCs als rassistisch abgelehnt wird.
    Für die Zukunft, weil ich ja weiß, dass ihr eigentlich besser seid.

    • Richard

      Danke dir für dein Lob! Bezüglich deines Feedbacks zum Begriff „dunkelhäutig“: Mir ist bewusst, dass der Begriff teilweise abgelehnt wird, aber hab mich hier an die Wortwahl gehalten, die in den diversen Biographien, aber auch im dieses Jahr veröffentlichten Film, in dem u.a. auch einige seiner Familienmitglieder zur Sprache kommen, verwendet wird.

      • Thomas R

        Zum Thema „dunkelhäutig“ hat der US Amerikanische Biologe Stephen Jay Gould(1941-2002) vieles geschrieben. In den USA gibt es die Bezeichnung Skindeep. Ich würds mal als oberflächlich, nicht wesentlich übersetzen. Die Hautfarbe wird von Gould als ein Merkmal beschrieben, welches keine weiteren Rückschlüsse zulässt. Sein Buch „Der falsch vermessene Mensch“ kann ich sehr empfehlen. Rassismus ist ein Konstrukt. Laut Friedemann Schrenk (Paläoanthropologe) kann man alles, was konstruiert wurde auch wieder dekonstruieren. Schöner Gedanke. Persönlich finde ich das Wort „dunkelhäutig“ nicht schlimm. Aber ich bin eh der Meinung, es ist egal was man sagt, aber nicht wie man es sagt. Die meiste Kommunikation geht nonverbal.

  5. Thomas R

    Danke Richard, für diese Folge. Es war übrigens sehr vernünftig von Duke Kahanamoku viel zu schlafen. Um auf so ein hohes sportliches Niveau zu kommen braucht es neben der Veranlagung viel effektives Training. Das Training macht aber erstmal nur müde und weniger leistungsfähig. In der Pause und während dem Schlafen erholt sich der Körper wieder. Im Idealfall kompensiert er den Leistungsabfall nicht nur, sondern macht eine Überkompensation. Eigentlich mag unser Körper es nicht unnötig Kalorien zu verbrennen. In den vergangenen 200 000 Jahren konnte es gefährlich sein zu viel Energie zu vergeuden und dann im Winter oder im Frühjahr zu verhungern.
    Noch was ganz anderes: Der US Amerikaner Jesse Owens, vierfacher Medalliengewinner der Olympischen Spiele von Berlin 1936 und der deutsche Silbermedalliengewinner Luz Long (Carl Ludwig Hermann „Luz“ Long ) waren Freunde. Der Silbermedalliengewinner Long war der erste Gratulant nach dem Olympiasieg im Weitsprung. Zuvor hatte er Owens in der Qualifikation geholfen, der beinahe wegen zu vielen Fehlversuchen ausgeschieden wären. Die Nationalsozialisten waren darüber gar nicht erfreut.

  6. Isyan P.

    Super Folge wieder, danke an euch !
    Ganz interessant ist auch die Geschichte zum „Anschluss“ Hawaiis‘ an die USA.
    Weil sie beim Referendum nur zwischen Anschluss an die USA, oder fortfahrende Besetzung von der USA wählen durften.
    Leider fällt mir oft auf, dass solche kritischen Themen in euren Geschichten wenig Platz finden.
    Wenn man ganz viele Folgen von euch hört, kann man schon erkennen, dass ihr versucht euch politisch „neutralen“ Themen zu widmen. Historisch Linke Kämpfe haben jedoch viele einzigartig interessante Geschichten zu bieten (z.B. Pariser Kommune, oder spanischer Bürgerkrieg)
    Gleichzeitig danke für das geile Format ^^

  7. Garret

    Hallo Richard,

    bestimmt wurdest Du schon darauf hingewiesen, aber in einem Kanu rudert man nicht, man paddelt!
    Ruderer fahren rückwärts, nur Paddler sehen, wohin sie fahren 😉

    Eine Kleinigkeit vielleicht aber für uns Paddler/Kanuten ein wichtiger Unterschied 😀

    LG
    Garret

  8. Tim Ehlers-Wiedemann

    Großartige Folge. Ein wertvoller Beitrag, der ein (weiteres) beeindruckendes Beispiel für die Geschichte des strukturellen Rassismus aufzeigt und einen Beitrag für dessen Verständnis leistet. Ohne mich jemals tiefer mit Johnny Weissmuller beschäftigt zu haben, hat mich seine lebenslange Bindung zu Duke sehr überrascht. Ich hatte ihn immer für einen “typischen” weißen Amerikaner seiner Zeit gehalten. Darüber hinaus hat mich die Erzählung aufgrund des Beitrages Dukes zur Entwicklung des Surfens sehr geflasht. Dogtown & Z-Boys lässt sich ja thematisch (fast) nahtlos anschließen. Griaß Eich. Tim

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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