GAG353: Wallada

Wir springen in dieser Folge ins 11. Jahrhundert. Ort des Geschehens ist Andalusien, wo ab der Mitte des 8. Jahrhunderts die Umayyaden das Kalifat von Cordoba errichteten. Wir sprechen in dieser Folge über die Prinzessin Wallada bint al-Mustakfi, die zur bedeutendsten Poetin ihrer Zeit wurde, aber erst nach hunderten von Jahren wieder aus dem Schatten ihres noch berühmteren Liebhabers treten konnte.

Im Episodenbild sind Zeilen eines Gedichts Walladas über Ibn Zaydun zu sehen.

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10 Replies to “GAG353: Wallada”

  1. Hans Ratzinger

    Danke für diesen sehr interessanten Beitrag über das Spanien vor der Reconquista. Richard ist bei der Vorstellung des Ortes ein populärer Fehler bezüglich Cordoba passiert. Das Cordoba der Handlung liegt in Spanien. Das Cordoba das in Österreich wegen der Fußball-WM 1978 bekannt ist, liegt in Argentinien. https://de.m.wikipedia.org/wiki/C%C3%B3rdoba_1978

      • Rolf

        Für die Österreicher „Das Wunder von Cordoba“, 2x Krankl, Österreich gewinnt gegen den Weltmeister, für die Deutschen „Die Schmach von Cordoba“ 🙂 Unvergessen der Kommentar von Edi Finger
        Nicht zu verwechseln mit der Schande von Gijon 4 Jahre später, dem Nichtangriffspakt, das war dann in Spanien.

  2. Burki

    Hallo ihr lieben,
    ich bin großer Fan von euch.

    Kleine Verbesserung;-)
    Die Schmach von Cordoba beschreibt ein Fußballspiel während der WM in Argentinien. Wir sprechen hier also nicht von denselben Cordobas (oder was auch immer der richtige Plural ist :-D)

    Liebe Grüße
    Burki

  3. Jorge

    Danke für dein Kommentar @Hans Ratzinger über das Cordoba. Ich war überrascht, dass das spanische Fußballteam Cordoba in Österreich so bekannt wäre.

    Wieso werden die Westgoten immer als germanen identifiziert? Sie kammen nicht aus Germanien sondern aus Osteuropa.

    Danke für die sehr interessante Folge.

  4. Eberhard

    Das mit der österreichischen Staatsbürgerschaft wird leider nix wenn Córdoba geografisch falsch zugeordnet wird. 😜😜😜😜😜

  5. Dieter Pelz

    Vielen Dank für diese Folge. Mein Interesse am islamischen Spanien ist nun noch größer.
    In den 1980er Jahren hörte ich in Pforzheim einen Vortrag über „Arabische Verzauberung Europas“ von einem Heidelberger Gelehrten. Darin wurde u.A. gesagt, dass die erste Universität im islamischen Spanien war. Die islamischen Herrscher waren damals ambiguitäts-tolerant. Unter anderem erhielt Europa die indo-arabischen Zahlen aus dem islamischen Spanien.
    Ich würde mich über weitere Folgen zum islamischen Spanien sehr freuen.
    Es würde sich bestimmt lohnen.
    Ein Würzburger Professor hat kürzlich ein Buch geschrieben in dem von bewussten Verwischungen der Geschichte seitens christlicher Autoren berichtet wird. Ziel war, islamische Ursprünge westlicher Wissenschaften zu unterdrücken.

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