GAG349: Konstantin Phaulkon im Königreich Ayutthaya

Wir springen in dieser Folge ins 17. Jahrhundert. Ort des Geschehens ist das siamesische Königreich Ayutthaya, das von europäischen Mächten als Handels- aber auch Missionierungsstandort entdeckt wurde. Mittendrin: ein griechischer Abenteurer, der es am Hof des Königs Narai innerhalb kürzester Zeit in die höchsten Positionen geschafft hat.

Wir sprechen über den rasanten Aufstieg und noch rasanteren Abstieg dieses Mannes, und was französische Jesuiten und nicht zuletzt der Sonnenkönig Ludwig XIV. damit zu tun hatten.

Das Episodenbild zeigt Phaulkon in einer Abbildung aus dem 17. Jahrhundert.

Literatur

Chris Baker and Pasuk Phongpaichit – „A History of Thailand“

Walter J. Strach III. – „Constantine Phaulkon and Somdet Phra Narai Dynamics of Court Politics in Seventeenth Century Siam“

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7 Replies to “GAG349: Konstantin Phaulkon im Königreich Ayutthaya”

  1. Sina

    Danke für die tolle Folge!

    Hier noch ein paar Hinweise zur Aussprache, auf die Richard sicher sehnlichst wartet:

    In der Transkription thailändischer Wörter und Namen ist “ph” immer ein hartes P. Im Thailändischen Alphabet gibt es nämlich nicht nur B und P, sondern noch einen Konsonanten dazwischen, der härter als B, aber weicher als P ist. Um in der Transkription klar zu machen, dass das harte/behauchte P gemeint ist, wird Ph geschrieben.

    Also Chao Praya statt Chao Fraya, Pra Narai statt Fra Narai, Pongpaichit statt Fongpaichit. Das gilt auch für beliebte Urlaubsorte wie Phuket oder Ko Phi Phi, die von Ausländer*innen gern falsch ausgesprochen werden.

    Dann noch zum “Mae Nam Chao Phraya Fluss”: Der Name des Flusses ist Chao Phraya und Mae Nam heißt einfach Fluss 😀 “Mae Nam Chao Phraya Fluss” ist also doppelt gemoppelt.

    Gab noch paar andere Aussprachefehler, aber Thai ist nun mal eine tonale Sprache und das muss man üben 🙂

    Zum Abschluss noch ein Fun Fact zu Bangkok: Der offizielle Name der Stadt ist eigentlich “Krungthepmahanakhon Amonrattanakosin Mahintharayutthaya Mahadilokphop Noppharatratchathaniburirom Udomratchaniwetmahasathan Amonphimanawatansathit Sakkathattiyawitsanukamprasit”, kurz Krung Thep. (Zur Zeit von Narai gabs den Namen aber noch nicht – da hieß Bangkok noch Thonburi Sri Mahasamut. Erst 1782 hat Rama I die Hauptstadt von Ayutthaya nach Bangkok verlegt und der Stadt den längeren zeremoniellen Namen gegeben.)

    Liebe Grüße und โชคดี
    Sina

    • Richard

      Ah, vielen Dank! Ich muss zugeben, ich habs zwar versucht, mir über diverse Lautsprachenalphabete die richtige Aussprache zusammenzusuchen, aber bin, offensichtlich, wieder kläglich gescheitert. Wird in der nächsten Folge natürlich im Feedbackteil korrigiert!

  2. Holger

    …und die Insel Kefalonia wird nicht auf das o betont, sondern auf den allerletzten Vokal: Κεφαλονιά. Mit deutscher Sprachprägung liegt die Fehlerquote bei Neugriechischer Betonung erfahrungsgemäß ziemlich hoch.

  3. Reinhard

    Leider konnte ich diese Folge nicht auf meinem Mac (OS 10.13.6) nichgt anhören, wei sie immer nach dem Werbeblock abbrach.

  4. Marvin

    Ich schließe mich an, ich hatte die Folge gestern noch zur Hälfte zugehört, heute war sie ausschließlich der Werbeblock. Apple Podcasts, iOS 15.5

  5. Peter Waack

    Es ist schön, dass es euch gibt. Das soll keine Floskel sein!! Ihr zwei seid authentisch, eure Nachahmer müssen da noch üben. Mit euch meine ich eben das Duo Daniel und Richard. Da kommen lustige Dialoge vor, schöne Anfänge ,ob die Technik klappt, das Super Dschingel vom Kreisky, etc. etc.. ich höre euch jetzt seit drei Jahren regelmäßig, wenn ich meinen täglichen Gesundheitsspaziergang mache und staune was es für Geschichten in der Geschichte gibt, über die Suppe „Ramen“, über die Sulfragetten und ihren Kampfsport, über Aggripina und die Leichen an ihrem Lebensweg etc. etc..
    Ich muss mich bedanken, dass es euch gibt. Ich bin 70 Jahre jung und immer noch wissbegierig!
    Bleibt so, als Gespann wie auch als Sucher mit euren Fans nach Geschichten in der Geschichte!
    Peter Waack

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Seit sieben Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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