GAG328: P. T. Barnum und die größte Show der Welt


Wir springen in die Mitte des 19. Jahrhunderts und sprechen über das Leben des Mannes, dem die Erfindung des Showbusiness zugeschrieben wird: P. T. Barnum. 1842 eröffnete er am Broadway ein außergewöhnliches Museum, das „Barnum’s American Museum“. Dort hat der „Prince of Humbugs“ nicht nur Fälschungen, wie die Fiji-Meerjungfrau (bestehend aus einem Affentorso und einem Fischschwanz) ausgestellt, sondern auch Menschen gezeigt.

Nach zwei verheerenden Bränden stieg Barnum erfolgreich in das Zirkusgeschäft ein und zog mit der „Greatest Show on Earth“ durch das Land. Seinem Marketing ist es zum Beispiel zu verdanken, dass das der Elefant Jumbo zu einer Legende wurde.

Das erwähnte Buch heißt „Barnum: An American Life“ und ist von Robert Wilson.

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4 Replies to “GAG328: P. T. Barnum und die größte Show der Welt”

  1. Hans Ratzinger

    Der 20th Century Fox Film „The Greatest Showman“ ist wieder einmal Beispiel wie die USA ihre Geschichte sehen wollen. Weiße Männer, möglichst mit britischer Abstammung, die aus bescheidensten Anfängen große Taten vollbringen. Die Wahrheit zeigt oft ein viel erbärmlicheres Bild wie am Bespiel P.T.Barnum zu sehen ist.
    Die originale Geschichte wie dieser gewissenlose Geschäftemacher eine Greisin zu Tode foltert und dann noch aus ihrem Tod Kapital schlägt, kann man in aller Grausigkeit hier nachlesen:
    The Showman and the Slave: Race, Death, and Memory in Barnum’s America Taschenbuch – 15. März 2010 von Benjamin Reiss (Author)

  2. Samuel

    P. T. Barnum hat den Elefanten Topsy als Fälschung entlarvt (wurde von seiner Konkurrenz Forepaugh Circus als erster in den USA geborener Elefant beworben). Topsy kam bereits in GAG-Folge 192 vor, weil sie später von den Leuten Edisons elektrisch hingerichtet wurde.

  3. Bastian

    In Jules Vernes „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ heißt es im letzten Kapitel nach der Rückkehr der Reisenden (nach Hamburg):
    „Meinem Onkel wurde die seltene Gunst des Schicksals zuteil, dass er noch bei Lebzeiten seinen vollen Ruhm genoss, sodass sogar Phineas Taylor Barnum, der ,König des Humbugs‘ ihm den Antrag machte, ihn für einen hohen Preis in den Vereinigten Staaten herumzuzeigen.“

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