FGAG07: Bibi & Tina, Casinos in Macau und noch mehr Schiffe in Maisfeldern

Wir sprechen in diesem FeedGAG u.a. über Galla Placidia und ihr Wirken in Bulgarien, sprechende Pferde bei Bibi & Tina und warum in Macau Las Vegas nachgebaut wird.

Mehr über das erwähnte „Smart Hans“-Projekt gibt’s hier: https://www.uzupis.de/smart-hans/

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8 Replies to “FGAG07: Bibi & Tina, Casinos in Macau und noch mehr Schiffe in Maisfeldern”

  1. Florian

    Ausgerechnet Cranberries sind eigentlich immer stark gezuckert, weil sie an sich nur sauer und bitter schmecken. Zuckerfreies Süßen mit Cranberries ist leider eine Illusion.

  2. Rick Ruhland

    Hallo!

    Kleiner Gruss aus den Niederlanden. Wohne schon mein ganzes Leben hier, bin aber seit meiner Geburt Deutscher (wegen meines Vaters).

    Wollte nur mal hallo sagen und bedanken für eueren Podcast. Schöne Geschichten. Mein eigener Podcast (Lekker Uitgelegd, met Dennis Aaij) sieht een bisschen wie der von euch aus. Macht so weiter, tun wir auch :-)). Und toll das ihr andere podcasts erwähnt in den Feedgag.

    Schönen Gruss,

    Rick Ruhland, Amsterdam

  3. Stefanie Spirig

    Danke für Euren wunderbaren Podcast! Grossartig: gut recherchierte Fakten locker und mit eingestreutem Humor geschildert. Ich könnte stundenlang und über viele Zeilen hinweg Euer Loblied singen! Jedenfalls empfinde ich jeden Mittwoch eine riesige Freude, die der entspricht, als man in Kindertagen täglich das Türchen vom Adventskalender öffnen durfte. Euer Podcast bringt das ganze Jahr hindurch diese Freude, jede Woche, ohne Unterbruch. Einfach super.

    Zu «Cicero». Die Mehrheit spricht das C wie Z. Wir lernten es auch so in der Schule in Nordbaden. Ab und zu kamen Schüler zu uns aus Stuttgart bzw. aus Württemberg, die das C auch vor i und e wie K aussprachen. Die haben wir dann folgendermassen veräppelt:

    «Der Käsar und der Kikero, die gingen ins Konkil, der eine im Kilinderhut, der andre in Kivil.»

    An der Uni München (LMU) sprechen die Historiker und Mittellateiner dito alle C wie Z vor den hellen Vokalen. Wie es die klassischen Lateiner dort halten, weiss ich jedoch nicht. Habe mich nie zu ihnen hin verirrt.

    Ich freue mit stets ganz besonders über Eure Beiträge aus der Klassik und aus dem Frühmit-telalter. Und natürlich auch aus dem Mittelalter, das mir ein wenig bekannter ist. Man erfährt immer wieder Neues.
    Exquisit empfand ich GAG Nr. 282 über den merowingischen Bruderkrieg. Man merkte beim Hören sofort, dass dahinter eine vertiefte Sachkenntnis stand – dank eigener Magisterarbeit, wie ich dann entdeckte. Ich habe mich danach gleich noch ausführlicher über diese Zeit und die darauf Folgende informiert, inklusive Karolinger. Das Morden ging ja fröhlich weiter, wenn auch ein ganz, ganz klein weniger häufig, bzw. in einem ein bisschen grösseren zeitlichen Abstand – nur ein bisschen.

    Apropos Aussprache: die deutschen TV-Nachrichtensprecher benutzen eine Datei, in der sie die Aussprache von fremdsprachigen Namen und Orten hören können. Leider weiss ich nicht, ob diese allgemein abrufbar ist und wie sie heisst. Aber so etwas sollte es doch auch für die Allgemeinheit geben (?).

    Bitte macht weiter so, ad multos annos!

    Liebe Grüsse, Stefanie

  4. Michel

    Bezüglich Verlust von Geschichte. In Zukunft wird es ein „Dunkles Zeitalter“ Geben das zwischen etwa 2000 und vermutlich 2030 liegen wird.
    Was vehlen wird sind die Geschichten der Vereine.

    Nach meinem Beitritt zu einem Ortsverein, habe ich erfahren, dass bei uns in der Schweiz die Gemeinden das Archiv der Vereine halten müssen. Die Geschichte unseres örtlichen Vereins beginnt 1918 und reicht im Gemeindearchiv bis etwa 2000. Ab da fehlt alles. Es war nämlich in etwa das Jahr wo man damit begonnen hat die Protokolle, Texte und Fotos mit Digitalkammera zu machen. Da ich mich eh um die Webseite kümmern sollte habe ich gleich paralell eine Nextcloud eingerichtet und alle nach alten Digitalen Daten gefragt.

    Meine Frage in der Gemeinde wie ich die Daten der Gemeinde übergeben könnte hat ergeben, dass ich doch alles Ausdrucken soll. Das hat sich bis jetzt nicht geändert.

    Ich möchte alle Vereine dazu aufrufen, sich um ihre eigene Geschichte zu kümmern. Nur weil Google, Facebook(Meta) und Geheimdienste auch eure Daten sammeln, heisst das nicht, das die alle für euch relevanten Geschichten archivieren werden.
    Auch sie können Daten verlieren oder löschen.

  5. Matthias

    Kleines Feedback zum FeedGAG:
    – Cicero wurde zu seinen Lebzeiten mit ziemlicher Sicherheit „Kikero“ genannt ebenso wie Cäsar „Käsar“ hieß – daher ja unser deutscher Begriff „Kaiser“. Das lässt sich z.B. durch zeitgenössische Quellen in griechischer Sprache und Schrift gut belegen, da dort der Buchstabe Kappa (also „K“) für Cicero verwendet wurde. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir das heutzutage genauso machen müssen, Sprache und Aussprache entwickeln sich schließlich weiter und Cicero hieß wohl schon in der Spätantike (wenn ich mich jetzt nicht täusche) eher „Zizero“. Insofern ist beides legitim, die Frage ist nur, ob man „klassisch“ oder „nachklassisch“ sprechen will (;
    – Die angesprochenen Anstrengungen waren wohl eher „herkulisch“ als „herkulaneisch“, außer Richard wollte auf die antike Stadt im Golf von Neapel Bezug nehmen …

    Genug Schlaumeierei – danke euch für diese und jede weitere Folge! Und auch für jeden „Fehler“ oder Versprecher, dann haben Zuhörer:innen wie ich die Gelegenheit, einen kleinen Beitrag zu euren Folgen zu leisten. (:

  6. Tobias

    Als gebürtiger Bad Homburger will ich hier auch noch ein paar Dinge beitragen.

    Die Bezeichnung „vor der Höhe“ beruht auf der ursprüngliche Bezeichnung des Taunus. Der erhielt seinen heutigen Namen erst Anfang des 19.Jahrhunderts durch den antikenbegeisterten Landgrafen Friedrich V. von Hessen-Homburg. In den Annales von Tacitus ist nämlich die Rede von einem „castellum in monte Tauno“ Die lateinische Bezeichnung Taunus ersetzte also „die Höhe“. Das die Stadt aber heute noch Bad Homburg vor der Höhe heißt, liegt an einem Erlass Landgraf Ferdinands, einem Sohn und späteren Nachfolger Friedrichs V, der verfügte, dass „diese Ungehörigkeit … nicht allein öffentlich gerügt“, sondern man „zur Bezeichnung der hiesigen Stadt ausschließlich der allein sanktionierten Bezeichnung ,Homburg vor der Höhe‘ sich zu bedienen habe“. Im selben Erlass sprach er sich auch gegen die damals (Mitte 19. Jahrhundert) schon aufgekommenen umgangsprachliche Bezeichnung Bad Homburg aus. Er nehme sie nur sehr ungerne zur Kenntnis.

    Da ich als treuer Höhrer weiß, wie sehr ihr Verbindungen zwischen euren Folgen mögt, hier noch eine kleiner Faden für den Flickenteppich. Wie Daniel schon richtig erzählt hatte, ist Friedrichsdorf eine Hugenottensiedlung. Das kommt daher, dass Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg hugenottischen Flüchtlingen anbot, sich in seiner Landgrafschaft niederzulassen. Die Gründe dafür waren vermutlich der Einfluss seiner reformierten Ehefrau Luise Elisabeth, einer Nichte des großen Kurfürsten, und seine ständigen Versuche, die Wirtschaft Hessen-Homburgs zu beleben.

    Und noch ein kleiner Fakt am Rande, Exeter und Bad Homburg sind in einer Städtepartnerschaft verbunden.

    Damit genug geschwafelt. Macht weiter so.

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Seit sieben Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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