FGAG01: Atlantropa

Eine Sonderfolge mit Feedback und einem Gespräch über einen Superkontinent

Hier ist sie, die erste Sonderfolge, die wir ab jetzt monatlich machen wollen. In den FeedGAGs soll es um Feedback und alle Themen rund um den Podcast gehen. Außerdem wird es auch immer ein Interview geben zu einem historischen Thema.

Wir starten mit einer kurzen Rückschau unseres ersten Live-Auftritts am 13. April 2022 in Hamburg, reden über Merch, unser neues Coverbild und Feedback zu den Folgen „GAG343: Phoebus und die geplante Obsoleszenz“ und „GAG342: Das Stockholmer Blutbad“.

Im Interview sprechen wir dann mit Matthias Lohre, der einen Roman über Atlantropa geschrieben hat. Ein faszinierendes Projekt, bei dem das Mittelmeer teilweise trockengelegt worden und ein Superkontinent aus Europa und Afrika entstanden wäre.

Die Idee zum Namen FeedGAG hatte @uherm_ und das neue Design stammt von Lene Kieberl. Vielen Dank an euch und natürlich auch an Matthias Lohre, der uns über Atlantropa und seinen Roman „Der kühnste Plan seit Menschengedenken“ erzählt hat.

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24 Replies to “FGAG01: Atlantropa”

  1. derN.

    Sehr schönes neues Format. Hat mir sehr viel Freude beim Hören bereitet.

    Eine Frage dazu allerdings: Warum trennt ihr dir Interviews/Vertiefungen nicht von dem „Hausmeisterteil“ in zwei Verschiedene Formate? Auch wenn Daniel das nicht so empfindet so höre ich euch doch sehr gerne auch nur bei dem reinen Feedback und „Laber“teil zu. Also macht damit gerne weiter.

  2. Stefan

    Tolle Idee mit der Feedback-Folge. Aber belasst es doch bei Feedback. Würde ich mir auch gern „pur“ anhören. Sollte nach meinem Empfinden nicht mit einer „halben Folge“ gemischt werden.

    Atlantropa auch mega interessant. Toll das ihr einen Gast habt.
    Aber bitte in einer eigenen Folge.

    Aber

  3. Hedwig

    Auch ich bin ganz begeistert von Eurem neuen Format. Ich fände auch reinen Hausmeister-Folgen sehr interessant, aber in der Kombination mit dem Experten-Interview war es einfach nur großartig!
    Weiter so – und vielen Dank
    Hedwig

  4. Dani

    Hallo Daniel, hallo Richard,

    ich höre Euch immer gern – auch in der neuen Feedbackversion. Gerade höre ich mir wieder ältere Folgen.
    Geschichte war mir als Unterrichtsfach früher eher verhasst. Handelte es sich eher um nackte Zahlen & Frontlinienverschiebungen. (Braucht kein Mensch!)
    Ihr Beiden macht Geschichte interessant: Hintergründe, Zusammenhänge, Ursachen & Weiterentwicklungen interessanter Themen. D A N K E & weiterso! ♡

    Beste Grüße – Dani

  5. Sophie

    Habe mich sehr über diese Extra-Folge gefreut! Ich höre euch einfach wahnsinnig gerne zu, bin daher für mehr FeedGAG!

  6. Mathias

    Vielen Dank für die Folge. Ich schließe mich meinen Vorrednern grundsätzlich an; auch ich höre sehr gerne eine „Laberfolge“, ausschließlich mit Feedback, aber ich merke auch den Widerstand eines Podcasters 😉
    Die Expertengeschichte wäre ja schon eine eigene GAG-Folge wert gewesen. Ich sehe daher nicht, was dieses Interview in Teil 2 von einer „normalen“ Folge unterscheidet.

    WENN Daniel nicht zu überzeugen ist …
    … würde ich vorschlagen thematisch etwas zu wählen, was schon einmal in einer Folge behandelt wurde. Ich will jetzt nicht von „Korrektur“ sprechen, aber man könnte Themen aufgrund neuer Erkenntnisse, Feedback oder der Verfügbarkeit eines Experten ja noch einmal vertiefen.
    Ein komplett neues Thema sehe ich (wie gesagt) mehr in einer Folge GAG).

    Aber wie Ihr Euch auch entscheidet… auf jeden Fall weitermachen!

  7. Josepha Saida

    Wunderbar, dass es Euch jetzt noch öfter zu hören gibt! Mir wäre es am liebsten, wenn Experten immer nur in der FeedGAG-Folge zu hören wären und in den „richtigen“ Folgen ausschließlich Ihr beide! Ich bin nämlich nach fast einem Jahr täglich GAG-hören komplett auf eure Stimmen konditioniert und kann nur noch damit einschlafen, die Experten sind da immer sehr hinderlich 😉
    Vielen Dank für Eure tolle Arbeit!!!

  8. Nicolas

    Hallo zusammen,

    hat mir auch wieder sehr gut gefallen, Atlantropa war mir auch total neu. Allerdings ist mir der Unterschied zwischen dieser Spezialfolge und einer normalen vom Stil her nicht wirklich aufgefallen, was gut ist, weil ich Eure Form der Geschichtsaufbereitung auch sehr schätze.

    Der letzte Diskussionspunkt warum Hermann Sörgel seine Pläne allen angedient hat, hat mich an Richard Strauss erinnert, der lt. Stefan Zweig („Die Welt von gestern“, sehr zu empfehlen auch im Bezug auf aktuelle Entwicklungen) nur den egoistischen Wunsch hatte, sein Werk zu erhalten / aufgeführt zu sehen und auch Strauss hatte z. B. eine jüdische Schwiegertochter, was ihn von seiner Kollaboration nicht abhielt (bis er dann über einen Brief an S. Zweig gestolpert ist).

  9. Thilo

    Ich habe die Folge gestern zum Einschlafen gehört. Ich bin dann doch ab der Hälfte eingeschlafen und habe geträumt wie ich mit bei euch bei der Aufnahme sitze und versuche euch mein Feedback zur Folge zu geben aber ihr habt immer weiter geredet ohne mir zuzuhören. Daher jetzt hier mein Kommentar:
    Atlantropa ist ein super spannendes Thema und eine eigene Folge Wert gewesen. (ich habe den Teil heute dann wach nachgeholt) Es wirkte als würde der Experte von Beginn der Folge an dabei sein und ihr euch beeilen müsst mit dem „Feedback Gelaber“ wieder schnell fertig zu werden. Genau das sollte mit der Extra Folge doch vermieden werden. Vielmehr gibt so viele alte Folgen mit spannenden Kommentaren hier auf der Website die eine Folge inhaltlich wertvoll füllen könnten.

  10. Andreas Moser

    Als jemand, der manchmal Monate/Jahre nach dem Erscheinen der Folge kommentiert, finde ich es gut, auch manchmal älteres Feedback aufzugreifen.
    Im Unterschied zu den Vorkommentatoren finde ich die Kombination mit einer Geschichte, einem Interview oder was Euch sonst noch einfällt, ganz gut.

  11. Andreas Moser

    Atlantropa ist einer dieser Pläne, von denen man hoffen muss, dass nicht irgendein reicher Verrückter (oder verrückter Reicher; aber es wissen ja eh alle, wen ich meine) darauf aufmerksam wird.

    Nicht nur wegen des Titels hat es mich erinnert an einen Artikel, den ich mal als „das dümmste Projekt aller Zeiten“ genannt habe, nämlich die Flutung der Kattara-Senke: https://andreas-moser.blog/2020/07/26/kattara/
    Auch da ging es um das Mittelmeer, um die Begrünung der Sahara, um Staudämme und um uneingeschränkten Technikoptimismus. Und auch diese große Idee ging von deutschen Ingenieuren aus und hielt sich wahnsinnig lange. (Es gibt sogar noch immer Vertreter davon, auch wenn sie mittlerweile nicht mehr von der deutschen Bundesregierung gefördert werden.)

  12. Hauke Rabauke

    Entschleunigtes Gespräch. Das Problem mit der Art der Kommunikation dass ihr anspracht, als sei es kein Gespräch. Finde ich, in dieser schnellen Zeit mit der unglaublich schnellen Kommunikation als sehr erfrischend und in Kontext von Gog als äußerst entschleunigend. Wohl solltet ihr euch nicht mit zu viel Masse übernehmen.

  13. Christian

    Ich hab’s geschafft! Ca. 1,5 Jahre lang habe ich jetzt alle 344 Folgen chronologisch nach gehört. Einfach großartig!
    Und dann komm am Freitag eine FGAG Folge. Ich dachte erst, das steht für Freitag-GAG! Endlich mehr GAG! 😀

    Ich finde die Idee einer reinen Feedback-Folge super. Ich höre mir das Feedback sowieso immer gern an. Eine separate Folge, die auch Feedback zu alten Folgen aufgreift, finde ich daher eine klasse Idee.

    Für mich persönlich war es daher eher überraschen, dass dann in der Folge trotzdem noch eine neue Geschichte kommt. „Atlantropa“ hätte ich eher als eigene GAG Folge gesehen und dann wie üblich auch von euch beiden Erzählt. Nichts gegen den Gast, aber er ist halt nicht ihr. Die Dynamik die zwischen euch beiden beim Erzählen entsteht, ist einfach unübertroffen und das ist genau das, was GAG ausmacht (und das funktioniert eben sicher auch auf der Bühne, hätte ich gern live gesehen).

    Von daher würde ich hier ehe dem Ansatz von Richard folgen: Macht FGAG zur reinen Feedback-Folge und lasst die Geschichten in GAG. So hat es sich wie eine ganz normale GAG-Folge angefühlt, mit einem extra langen Feedback-Teil.

  14. Rüti

    Zur Obsoleszenz, Ich bin mir sicher, das Obsoleszenz recht häufig geplant wird. Vielleicht nicht hoch genau aber ungefär z.B. durch Materialien. Ich glaube es werden mit Absicht Materielien gewählt, die sich nach einer gewissen Zeit verändern.

    Bsp.
    Kopfhörer. Ich habe zwei super Kopfhörer. Einen Beruflich und einen Geschäftlich. Bei beiden hat sich der Schaumstoff am Ohr (einmal kunstleder und einmal fluffig) aufgelöst.

    Normale Schuhe. Aus Erfahrung gibt es zwei Arten. Entweder die Sole beginnt zu Quitschen oder die Innenwände lösen sich auf oder ab.

    Ich hatte mal Wanderschuhe, diese zwei mal getragen und dann im trockenen Keller eingelaget. Beim Versuch sie nach 10 Jahren anzuziehen sind sie am Kleber förmlich auseinandergefallen.

  15. Reinhard

    Unverständlich, wie sämtliche Atlantropa-Beführworter die für mich simple Schlussfolgerung ignorieren konnten, ( das Beispiel des Aralsees hat es zwar noch nicht gegeben) dass sie damit nur eine einzige riesige (Salz-) Wüste erzeugt hätten.

  16. gregor

    ich denk auch, dass mir eine trennung in eine reine feedback-folge (in aller ruhe und auch gern in beliebiger laenger) und inhaltliche folgen besser gefiele als das mischmasch bei diesem ersten versuch.

  17. Dirk

    Als ich den Anfang der Folge hörte, war ich total begeistert. Endlich ne Laberfolge. Mehr Geplänkel. Mehr von Richards gewählten Worten. Mehr von den beiden Machern persönlich. So als Fan interessiert das schon. Auch wenn ich verstehen kann, dass man nicht alles in der Öffentlichkeit breit treten muss.
    Und dann haut Daniel die Spassbremse rein.

    Ich liebe euch Beide bzw. habe euch über die Zeit lieb gewonnen und kritisieren ist immer einfacher.

    Aber es war ne normale Folge wie immer.
    Den zweiten Teil kürzer und mehr Feedback aus den alten Folgen.

    Wie oben jemand schrieb. Die Dynamik zwischen euch Beiden macht das aus.

    Danke für Eure Arbeit.

  18. Sebastian

    Hallo ihr zwei,
    vielen Dank für dieses neue Format! Die Idee, auch älteres Feedback nochmal aufzugreifen oder neue Erkenntnisse einzubringen, gefällt mir sehr! Gern höre ich mir auch noch mehr von eurem Feedback oder der „Hausmeisterei“ an. Mir geht es dabei wie einigen anderen, die hier kommentieren: Ein Extra-Input eines neuen Themas brauche ich dabei nicht zwingend, ich finde das Feedback auch so schon interessant.

    Da ich das Atlantropa-Thema sehr spannend fand, möchte ich dazu noch eine Ergänzung geben.
    Ihr habt ja am Ende auch über das Spannungsfeld Literatur/Historiographie diskutiert. Als Germanist mit großem Interesse für Geschichte habe ich genau über dieses Thema, über die Schnittfläche von Literatur und Geschichtsschreibung, meine Masterarbeit geschrieben:
    Dass Geschichtsschreibung immer auch zu einem gewissen Grad Literatur ist, ist eigentlich Konsens (oder habt ihr als Historiker da ein anderes Verständnis?). Nicht umsonst hat z. B. der berühmte Historiker Theodor Mommsen u. a. für sein Werk „Römische Geschichte“ 1902 den Literatur(!)-Nobelpreis erhalten.

    Relativ neu war jedoch die Erkenntnis, dass auch Literatur der Geschichtsschreibung helfen kann: Indem Autorinnen und Autoren die vorhandenen Fakten mit mehr Fantasie verbinden dürfen und die vorhandenen Lücken mit Fiktion füllen, schaffen sie Erzählungen, die eine mögliche Variante der Vergangenheit aufzeigen. Vielleicht sind sie damit sogar nah an der tatsächlichen Vergangenheit. Zumindest kann Literatur der Historiographie auf diese Weise Input und Denkanstöße liefern, wie es gewesen könnte.
    Ich bin gespannt, was ihr aus Historiker-Sicht zu diesen Überlegungen sagt 🙂

    Viele Grüße
    Sebastian

  19. Jens

    Ich kann die negativen Kommentare bezüglich zu wenig Feedback und zu viel Atlantropa nicht ganz nachvollziehen.
    Dieses Format ist neu, und bis jetzt wurde Feedback zu alten Folgen immer in den Regulären abgehandelt.
    Nun ist es recht logisch, daß zu Anfang noch zu wenig altes Feedback auf Halde liegt um einen längeren Teil damit zu füllen. Ich plädiere also dafür der ganzen Sache mal 4-5 Folgen Zeit zum Wachsen zu geben.
    Ich für meinen teil habe mich auch von FGAG bestens unterhalten und informiert gefühlt.

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Seit sechs Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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